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Gesundheit im Arbeitsleben: Eine Mitmach-Ausstellung für Schüler und Berufseinsteiger in Dortmund

DORTMUND. Sie arbeiten als Friseur, in der Autowerkstatt, im Büro oder draußen in der Natur. Nebenbei bringen sie Hobbies, Familie und Freunde unter einen Hut. Aber es läuft nicht alles rund. Woher kommen bei Friseur Nuri die roten Stellen auf der Haut und was ist mit Karosseriemechanikerin Sandra? Vier ausgedachte Charaktere stehen im Mittelpunkt des ungewöhnlichen Entdecker-Parcours „Wie geht’s? – Eine Ausstellung zur Gesundheit im (Arbeits-)Leben“, den die DASA Arbeitswelt Ausstellung ab 30. Juni zeigt.

Die Ausstellung spricht junge Leute an. Die Illustration zeigt den Charakter "Sandra", Karosseriemechanikerin. Bildrecht: Laura Laakso / DASA

Die Ausstellung spricht junge Leute an. Die Illustration zeigt den Charakter „Sandra“, Karosseriemechanikerin. Bildrecht: Laura Laakso / DASA

Die Vier stehen beispielhaft für noch fitte Leute inmitten ihrer Arbeitswelt. Doch irgendwann müssen sie sich alle  dem Thema „Berufskrankheiten“ stellen. Was ist passiert? Die Besucher gehen auf Spurensuche. Sie tauchen ein in die Welt von Sandra, Christian, Nuri und Andrea.

Der Clou: Die Besucher erspielen sich die Handlung. Jeder Charakter hat einen eigenen Ausstellungsparcours, der auf die DASA-Gäste wartet. Die vier Hauptdarsteller erhalten ein Bild durch moderne Illustrationen, eine Stimme durch Schauspieler und eine Persönlichkeit durch private Gegenstände. Ausgestattet mit einem Ausstellungsheft gilt es, sich in die jeweiligen Leben einzufühlen und sich mit ihrem Arbeitsleben, ihren Gewohnheiten und Vorlieben auseinanderzusetzen.  Kombinieren und Ausprobieren statt teilnahmslos die Inhalte an sich vorbeirauschen zu lassen, ist die Leitidee der Schau. „Wie geht´s?“ richtet sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene, die den Start ins Berufsleben noch vor sich haben.

Mit detektivischem Spürsinn erfahren die Besucher, wo Gefährdungen an den Arbeitsplätzen und in der Freizeit ihrer Helden lauern. Lärm, ungesunde Körperhaltungen oder schädliche Stoffe: So manches Schaffen kann ganz schön zu schaffen machen. Und so begleiten die DASA-Gäste „ihre“ Figur schließlich zu einer Ärztin. Welche Symptome einer Krankheit sind aufgetreten? Sprechen sie für eine Berufskrankheit? Der letzte Bereich der Ausstellung deckt auf, wie das weitere Schicksal des Charakters aussieht. Ein Quiz sorgt für eine spielerische Verarbeitung des Erlebten.

Spielend, rätselnd und mitfühlend geht es darum, ein Bewusstsein für Gefährdungen zu entwickeln, die langfristig zu Beschwerden führen können. „Die Besucher erkennen, dass es Erkrankungen gibt, die zunächst schleichend den Joballtag begleiten können, gegen die aber jeder etwas im Alltag tun kann“, so Ausstellungsmacherin Jana Rech von der DASA. „Wir sehen die Ausstellung als Chance. Junge Menschen können sich vorstellen, was ein Arbeitsunfall ist, aber über Berufskrankheiten wissen sie wenig. Die Ausstellung zeigt, dass es gut ist, sich Gefährdungen bewusst zu machen – und zu wissen, wo es Unterstützung gibt“, sagt Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Mit ihr zusammen hat die DASA die Ausstellung entwickelt Hinweise zu Vorbeugung oder Versicherungsschutz bei Berufskrankheiten runden daher den Erlebnis-Rundgang ab..

Die als Wanderausstellung geplante Präsentation startet  am 30. Juni in Dortmund. Dort ist sie bis zum 12. Februar 2017 zu sehen.

Hier geht’s zur Homepage der DASA.

 

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