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Musikschulen wollen enger mit Ganztagsschulen zusammenarbeiten

OLDENBURG. Noch stünden einer engeren Kooperation schulgesetzliche Hindernisse im Weg. Doch die niedersächsischen Musikschulen sehen sich nicht in Konkurrenz zur Ganztagsschule sondern wollen Verbindungen stärken.

Die Musikschulen wollen ihre Zusammenarbeit mit Ganztagsschulen ausbauen und verstärkt Kinder aus bildungsfernen Schichten für die Musikausbildung gewinnen. «Die Ganztagsschule ist keine Konkurrenz», sagte der Geschäftsführer des Landesverbands der niedersächsischen Musikschulen, Klaus Bredl auf der Mitgliederversammlung in Oldenburg.

Niedersachsens Musikschulen wollen verstärkt Kinder aus bildungsfernen Schichten gewinnen. Foto: RainerSturm / pixelio.de

Niedersachsens Musikschulen wollen verstärkt Kinder aus bildungsfernen Schichten gewinnen. Foto: RainerSturm / pixelio.de

Noch gebe es aber schulgesetzliche Hindernisse, etwa bei der Finanzierung der Musikstunden. Der Landesverband sieht die öffentliche Trägerschaft der Musikschulen als gefestigt an: «Die Kommunen begreifen immer mehr, was sie an den Musikschulen für Schätze haben», sagte Bredl. Musikschulen spielten auch bei der Integration von Flüchtlingen eine wichtige Rolle. (dpa)

• zum Bericht: Musikpädagoge: Musik hilft Flüchtlingskindern beim Lernen der deutschen Sprache
• zum Bericht: Konsortium: Ganztagsschulen fördern die Persönlichkeit, nicht die Leistungen

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