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Zahl der Flüchtlingskinder an Niedersachsens Schulen gestiegen

HANNOVER. Seit Mitte März 2015 sind etwa 27 600 Schüler ohne oder nur mit geringen Deutschkenntnissen neu an niedersächsische Schulen gekommen. Kultusministerin Heiligenstadt will Schulen daher zusätzliche Lehrerstellen schaffen.

Die Schülerzahl stammt aus einer Abfrage des Kultusministeriums in Hannover an den Schulen zum Stichtag 15. März 2016. Die meisten Schüler seien wahrscheinlich Flüchtlingskinder. Sie verteilen sich mehrheitlich auf den Grundschul- und Sekundarbereich I. «Damit steigt der Bedarf an Sprachfördermaßnahmen und an Lehrerstunden deutlich an», sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD).

Rund 27.000 neue Schüler ohne Deutschkenntnisse besuchen seit März 2015 die Schulen in Niedersachsen, ermittelte das Kultusministerium. Foto: UK Department for International Development (CC BY 2.0)

Rund 27.000 neue Schüler ohne Deutschkenntnisse besuchen seit März 2015 die Schulen in Niedersachsen, ermittelte das Kultusministerium. Foto: UK Department for International Development (CC BY 2.0)

Für das laufende Einstellungsverfahren zum 1. Schulhalbjahr 2016/2017 stellt ihr Ministerium an allgemein bildenden öffentlichen Schulen daher rund 930 Stellen zusätzlich zur Verfügung. 800 Stellen davon werden in Kürze ausgeschrieben, so das Ministerium. Insgesamt gibt es zum neuen Schuljahr fast 2750 sogenannte Einstellungsermächtigungen für die öffentlichen allgemeinbildenden Schulen. (dpa)

zum Bericht: Niedersachsen: 350 Ex-Lehrer wollen ihren Ruhestand für Flüchtlinge unterbrechen

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