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Filme fürs Leben – Diese Kinderklassiker sollten auch Erwachsene gesehen haben

strong>DÜSSELDORF. Es gibt Filme, die verlieren ihre Faszination nicht – auch wenn man sie als Kind gesehen hat und das einige Jahrzehnte her ist. Wir haben eine rein subjektive Auswahl zusammengestellt. (nin)

  1. Momo (1986)

Michael Endes Klassiker: Die kleine Momo lebt außerhalb eines Städtchens in einem Amphitheater. Sie ist bei all ihren Freunden sehr beliebt, denn sie besitzt die Gabe, den Menschen zuzuhören und sie ihre Sorgen vergessen zu lassen. Eines Tages wird diese Idylle jedoch durch das Auftauchen der „grauen Herren“ zerstört, die die Menschen zum Zeitsparen überreden wollen. Bald sind auch Momos Freunde von dieser Idee begeistert und haben keine Zeit mehr für Muße und Freizeit, weil sie nun wie besessen arbeiten. Nur Momo durchschaut das falsche Spiel der „grauen Herren“ und wird dadurch zu einer großen Gefahr für deren Plan, den Menschen die Zeit zu stehlen.

 

2. Spirited Away/Chihiros Reise ins Zauberland (2001)

Die kleine Chihiro ist mit ihren Eltern unterwegs in eine Vergnügungspark, bis diese sich nach Durchqueren eines Tunnes in Schweine verwandeln. Auf sich allein gestellt, trifft Chihiro in einem Erholungsbad für müde Gottheiten unter anderem mehrarmige Maschinisten, einen Stinkgott, den gesichtslosen Dämon Noface und einen Jungen, der jedoch tatsächlich ein Fluss ist. Der japanische Film hat nicht nur den Oscar für den besten Animationsfilm gewonnen, sondern auch den goldenen Bären der Berlinale und mehrere asiatische Filmpreise.

3. Die Reise ins Labyrinth (1986)

Die Reise ins Labyrinth eine Geschichte voller Fantasie, von Muppet-Show-Macher Jim Henson, verfilmt  mit David Bowie. Die Geschichte: Sarah ist von ihrem Bruder Toby derart genervt, dass sie dem kleinen Quälgeist wünscht, von den Kobolden geholt zu werden. Umso entsetzter ist sie, als ihr Wunsch tatsächlich in Erfüllung geht. Sarah bleiben nur 13 Stunden, um Toby zu retten. Der Weg in das fabelhafte Reich des Koboldkönigs Jareth führt jedoch durch ein unheimliches Labyrinth voller Gefahren und wundersamer Kreaturen.

4. Mio mein Mio (1987)

Der neunjährige Bo leidet unter seinen lieblosen Adoptiveltern. Eine gute Fee verhilft ihm zur Flucht aus dem tristen Stockholmer Alltag ins paradiesische Land der Ferne. Hier trifft Bo seinen Vater, der über das Land der Glückseligkeit herrscht. Als Königssohn Mio erfährt er endlich die Liebe, nach der er sich so lange gesehnt hat. Doch sein Glück ist bedroht: Der grausame Ritter Kato entführt regelmäßig Kinder und verschleppt sie in seine Festung jenseits der Landesgrenzen. Furchtlos zieht Mio in den Kampf gegen den Schurken… Astrid Lindgrens Buchvorlage „Mio, mein Mio“ wurde 1956 mit dem damals zum ersten Mal verliehenen Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.

5. WALL-E – der letzte räumt die Erde auf (2008)

In einer fernen Zukunft ist die Erde durch Umweltverschmutzung unbewohnbar geworden. Die Menschen haben die Erde   in mehreren vollständig autarken Raumschiffen verlassen. Ein Heer von Müllrobotern des Typs WALL·E wurde zurückgelassen, um aufzuräumen. Eigentlich war für diese Aktion ein Zeitraum von fünf Jahren angesetzt, doch im Jahre 2805, nach 700 Jahren des Müllsammelns und der Müllverarbeitung, ist der Protagonist WALL·E der einzige noch funktionsfähige dieser Aufräumroboter und die Erde noch immer eine desolate Müllhalde. WALL·E hat über die Jahrhunderte ein eigenes Bewusstsein entwickelt. Sein einziger Freund ist eine Kakerlake. Von einer Kopie des Filmes Hello, Dolly! lernt er, dass es die Bestimmung aller hochentwickelten Lebewesen ist, sich zu verlieben.

6. Mulan (1998)

Nach einer chinesischen Legende: Als Mulans kranker Vater gegen die Hunnen in den Krieg ziehen soll, fackelt das aufgeweckte Mädchen nicht lange. Sie schneidet sich ihre Haare ab, verkleidet sich als Mann und nimmt den Platz ihres Vaters in der chinesischen Armee ein. Was als Abenteuer beginnt, entwickelt sich schnell zu einer gefährlichen Mission. Denn Mulan und ihre Einheit sind bald schon die einzige Hoffnung, die dem chinesischen Heer bleiben.

7. E.T. der Außerirdische (1982)

Der zehnjährige Elliott freundet sich mit einem Außerirdischen an, der von seinen Artgenossen während eines Besuchs auf der Erde vergessen wurde. Bis E.T., wie Elliott seinen neuen Freund nennt, abgeholt werden kann, findet er bei dem Jungen Unterschlupf. Doch dann bekommt die NASA Wind von der Anwesenheit des Außerirdischen und versucht mit allen Mitteln, dessen Abreise zu verhindern.

8. The Land Before Time/In einem Land vor unserer Zeit (1988)

In einem längst vergangenen Zeitalter der grollenden Vulkane und gefährlichen Erdbeben ist der kleine Bracheosaurier Littlefoot, nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter, ganz alleine. So macht er sich auf, das „Große Tal“ zu finden, in dem es noch Nahrung im Überfluß geben soll. Dabei trifft er auf vier weitere Jungsaurier, die sich ihm auf seiner Suche anschließen. Ihre wagemutige Reise durch die fremde faszinierdene Urwelt ist voller Abenteuer und Gefahren. Im Kampf gegen hungrige Raubtiere lernt die tapfere kleine Gruppe, wie wichtig ihre Freundschaft ist, mit der sie die neuen Herausforderungen bestehen.

9. The NeverEnding Story/Die unendliche Geschichte (1984)

Bastian Balthasar Bux ist ein zehn oder elf Jahre alter, in sich gekehrter Junge. Sein Vater hat den Tod seiner Frau, Bastians Mutter, nie verkraftet, flüchtet sich in seine Arbeit und beachtet seinen Sohn kaum noch. In der Schule ist der Junge ein Außenseiter und wird von seinen Klassenkameraden schikaniert. Auf der Flucht vor ihnen rettet sich Bastian in das Antiquariat des Buchhändlers Karl Konrad Koreander. Dieser liest gerade in einem geheimnisvollen Buch mit dem Titel Die unendliche Geschichte. Für Bastian erscheint dies als das Buch der Bücher, denn er hat sich schon immer eine Geschichte gewünscht, die niemals endet. Als das Telefon klingelt, verlässt Koreander den Raum. Bastian kann nicht widerstehen, stiehlt das Buch und flüchtet mit ihm auf den Dachboden seiner Schule. Dort beginnt er, Die unendliche Geschichte zu lesen.

10. Mary Poppins (1964)

Supercalifragilisticexpialigetisch: Mary Poppins — eine der ersten Kombinationen aus Real- und Zeichentrickfilm mit Julie Andrews in der Hauptrolle. Ausgezeichnet mit fünf Oscars, hat dieses bezaubernde Märchen längst Filmgeschichte geschrieben. Kindsein ist manchmal gar nicht so leicht. Besonders mit einem Vater, der nur an seine Bankkarriere denkt, und mit einer Mutter, die ständig für die Frauenemanzipation auf die Straße geht. In solchen Fällen ist Mary Poppins, das außergewöhnlichste Kindermädchen der Welt, sofort zur Stelle. Mit einem Lachen wischt sie alle Kindersorgen von Jane und Michael Banks weg und nimmt die Geschwister mit auf die wundersamsten Ausflüge. Allerdings kann Mary Poppins nur bleiben, bis der Wind sich dreht. Und als Vater Banks mit seinen Kindern zum Drachensteigen in den Park geht, weiß sie, dass er sich gedreht hat …

Ein Kommentar

  1. Das ist eine prima Idee, man würde ja die Welt ohne die Filme nicht verstehen bzw. man könnte auf Kinder gar nicht richtig reagieren, übrigens ich würde auch noch sagen, welche Filme man nicht schauen sollte – Bud Spencer usw. und welche Parteien man wählen sollte und nicht wählen sollte, denn man weiß ja nie, was man wissen muss, so hat mein Augenarzt immer davor gewarnt SPD zu wählen und ich habe davor gewarnt, zu ihm zu gehen- na ja man trifft sich in der Mitte!

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