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Ministerium: Abi-Randale kein NRW-weites Problem

DÜSSELDORF. Die aus dem Ruder gelaufenen Abitur-Scherze im Rheinland haben für Aufsehen gesorgt. Insgesamt habe es aber nur an 17 von 850 Schulen Vorfälle gegeben.

Aus dem Ruder gelaufene Abitur-«Scherze» wie in Köln sind in Nordrhein-Westfalen kein landesweites Problem. Insgesamt 17 Schulen hätten in diesem Jahr Vorfälle von unterschiedlichem Schweregrad gemeldet, teilte das Schulministerium in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der CDU mit. Schwerpunkte seien Köln und Düsseldorf gewesen.

Das NRW-Schulministerium will die Fälle von Abi-Randale nicht verallgemeinern. (Symbolfoto). Foto: LIbertinus / flickr (CC BY-SA 2.0

Das NRW-Schulministerium will die Fälle von Abi-Randale nicht verallgemeinern. (Symbolfoto). Foto: LIbertinus / flickr (CC BY-SA 2.0

Das Schulministerium warnte davor, die Fälle von Abi-Randale zu verallgemeinern. Landesweit hätten mehr als 850 Schulen am Zentralabitur teilgenommen. Die 17 gemeldeten Vorfälle müssten in Relation zu dieser Gesamtzahl gesehen werden. Auch dort, wo es zu Ausschreitungen gekommen sei, habe sich die Mehrzahl der Abiturienten «deutlich davon distanziert und sich an den Aufräumarbeiten konstruktiv beteiligt».

In Köln war die sogenannte Mottowoche von Kölner Gymnasien eskaliert. Die Polizei musste ein Großaufgebot schicken, zwei 18-Jährige wurden am Kopf schwer verletzt. Um ähnliche Vorfälle künftige zu vermeiden, müssten alle am Schulleben beteiligten «einvernehmliche und von allen akzeptierte Lösungen für die letzte Schulwoche der Abiturienten entwickeln», heißt es in der Antwort weiter. (dpa)

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Ein Kommentar

  1. wie, nur 17 mal Randale und Zerstörung im Land?? Nur zwei Schwerverletzte, kein einziger Toter ? also, wo ist das Problem …

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