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Neue CDU-Kultusministerin kann keine Sexualisierung im rot-grünen Bildungsplan erkennen

STUTTGART. Die neue baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) kann den Vorwurf einer Sexualisierung von Kindern durch den neuen Bildungsplan nicht nachvollziehen. «Der Kernvorwurf war ja, dass der Bildungsplan zur Sexualisierung der Kinder beiträgt. Das kann ich Stand heute nicht erkennen», sagte sie in Stuttgart. Die grün-schwarze Regierung werde den Bildungsplan, der mittlerweile in Kraft sei, nach einer gewissen Zeit überprüfen. Dann werde man sich auch den Vorwurf genauer ansehen.

Die Einführung der neuen Bildungspläne noch unter Eisenmanns Vorgänger Andreas Stoch (SPD) war umstritten, weil die Akzeptanz sexueller Vielfalt darin eine Rolle spielt – damit wollten Grüne und SPD, in deren Regierungszeit der Bildungsplan erarbeitet wurde, der Diskriminierung entgegenwirken. Gegner sehen darin eine Sexualisierung der Kinder. Die konservative Initiative «Demo für alle» wandte sich mit Demonstrationen in Stuttgart dagegen.

Eisenmann sagte: «Sexualisierung ist sicher ein Thema, da verstehe ich die Eltern.» Aber sie halte nicht die Schule für den Auslöser, sondern die Medien. «Und das wird für die Schule alleine nicht beherrschbar sein. Das ist ein klassisches Beispiel dafür, wo es nicht ohne Eltern geht.» dpa

Zum Bericht: Stoch stellt neue Bildungspläne vor – auf der Grundlage des „christlichen Menschenbildes“. Konservative Kritiker besänftigt das nicht

3 Kommentare

  1. Schau’n wir mal, ob die Kritiker des Bildungsplan-Entwurfs (der ja deutlich entschärft wurde) damit zufrieden sind.

  2. In einem aktuellen Rechtsgutachten über die Sexualpädagogik der Vielfalt kommt der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Christian Winterhoff zu dem Ergebnis: Die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ ist verfassungswidrig.

    https://demofueralle.wordpress.com/2016/09/07/rechtsgutachten-unterricht-zu-akzeptanz-sexueller-vielfalt-ist-verfassungswidrig/

    • @F.H.
      Mutig von Ihnen, den Link zu posten.
      Na, ich warte nur darauf, bis „unsere Moral- und Sittenwächter“ der ach so mordernen und weltoffenen Republik sich zu Wort melden und Sie in „Grund und Boden quatschen“.
      Wer sich als CDU mit den Grünen ins „politische Bett“ legt, hat seine Identität und WÜRDE eh längst über Bord geworfen.

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