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GEW: Neue Hotline für Selbstständige in der Bildung startet

FRANKFURT/MAIN. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat heute in den Bundesländern Hessen und Bayern eine Telefonhotline gestartet, die eine sozial- und arbeitsrechtlichen Beratung für freibruflich in der Bildung Tätige anbietet. Auch Fragen rund um das Thema Versicherung werden beantwortet. Die wachsende Gruppe von Freiberuflern reicht von Dozenten in der Fort- und Weiterbildung über Lehrbeauftragte an Hochschulen bis zu Lehrkräften in Integrationskursen, die insbesondere durch gestiegene Flüchtlingszahlen einen regelrechten „Boom“ erfahren haben.

„Alleine in Hessen sind über 5.600 Lehrbeauftragte an Hochschulen tätig, ihre Probleme vielfältig: von schlechter Bezahlung oft unter dem Mindestlohn über eingeschränkte Rechte, zum Beispiel bei Krankheit bis hin zu fehlenden Arbeitsplätzen an den Hochschulen. Dies muss sich ändern“, fordert Birgit Koch, Vorsitzende der GEW Hessen.

„Die Kehrseite der Selbstständigkeit in der Bildung ist eine allgemeine Unsicherheit, oft schlechte Bezahlung und ein nahezu entrechtetes Verhältnis als Freiwild, hier setzen wir an, bieten konkrete Hilfe, aber auch das Angebot sich zu organisieren“, so Anton Salzbrunn, Vorsitzender der GEW Bayern.

Die Landesverbände starten die Hotline als Modellprojekt und wollen damit ihr Angebot für diese Gruppe ausbauen, indem Sie ein für deren Probleme passgenaues Informationsangebot einrichten. Ziel ist auch, die zumeist prekären Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die Hotline ist ständig unter der Nummer 0800-5894660 erreichbar. Eine unmittelbare persönliche Beratung ist mittwochs von 16:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 12:00 Uhr möglich. n4t

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