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Start-Stipendium: Abitur – auch mit ausländischen Wurzeln

DRESDEN. Die sächsischen Start-Stipendiaten haben ihr Abitur bestanden und sind nun reif für die Hochschule. In Zukunft will die Start-Stiftung mit ihrem Bildungsprogramm zur Unterstützung zugewanderter Jugendlicher mehr Integration und Persönlichkeitsentwicklung fördern.

Die Start-Stiftung begleitet Jugendliche aus Migrantenfamilien auf ihrem Weg bis zur Hochschulreife mit einer finanziellen Unterstützung und einem Bildungsprogramm. Die acht sächsischen Stipendiaten leben in Chemnitz, Dresden, Gröditz, Leipzig und Pirna. Ursprünglich stammen sie aber aus Afghanistan, Algerien, Benin, Mosambik, dem Jemen, den Palästinensischen Autonomiegebieten und Vietnam.

Numerus Clausus, Abiturzeugnis; Foto: Laura Millmann

Acht sächsische Schüler mit ausländischen Wurzeln haben, unterstützt durch die Start-Stiftung, ihr Abitur bestanden. Foto: Laura Millmann

Nach Angaben der Stiftung habe sie das Förderprogramm inzwischen aktuellen Bedürfnissen angepasst. Ab dem Schuljahr 2016/2017 sollen zugewanderte Jugendliche über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert und auf ihrem Weg zu einem Schulabschluss unterstützt werden. Die Inhalte des Bildungsprogrammes zielen nun mehr auf Integration und Persönlichkeitsentwicklung. Die materielle Förderung umfasst einen Laptop samt Drucker sowie eine finanzielle Unterstützung bei Bildungsausgaben. Von Seiten der Stiftung hieß es dazu: „Diese Jugendlichen brauchen bessere Perspektiven und einen leichteren Zugang zu unserem Bildungssystem, damit ihre Integration gelingen kann.“ dpa

Titelbild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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