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VBE: Jede Schule braucht einen Sozialpädagogen!

DÜSSELDORF. „Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen leisten entscheidende präventive Arbeit gegen Rassismus und Rechtsextremismus“, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung. Der Anlass: das im nordrhein-westfälischen Landtag diskutierte Konzept der Landesregierung gegen Rechtsextremismus und Rassismus. Künftig sollen jährlich statt rund einer Million drei Millionen Euro investiert werden. Damit sollen zivilgesellschaftliche Initiativen gestärkt und zugleich zu einem präventiven Netzwerk gebündelt werden. Zu einem solchen Netzwerk gehören aus Sicht des VBE Sozialpädagogen an jeder Schule unbedingt dazu, wie er in einer Pressemitteilung betont.

Darin heißt es:

„Auch vor diesem Hintergrund und angesichts steigender rechtsextremer Gewalt fordert der VBE daher:

• Mindestens eine sozialpädagogische Stelle pro Schulstandort.
•Kooperation statt Konkurrenz: keine Anrechnung auf Stellen für Lehrkräf-te.
•Zwangsteilzeit abschaffen: Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse ermögli-chen.
•Aufgabengerecht bezahlen: Professionelle Arbeit wertschätzen.
•Rote Karte für fachfremden Einsatz: Sozialpädagogen sind keine Hilfs-lehrer und Vertretungsstundenretter.
•Teamarbeit stärken: tragfähige Kooperationsstrukturen zeitlich und kon-zeptionell absichern.
•Bei Fortbildungen: Spezifische Angebote schaffen.“

Beckmann betont: „Angesichts der Dringlichkeit dieser sozialpolitischen Aufgabe und deren Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt halten wir eine unterstützende Finanzierung der Schulsozialarbeit durch den Bund für angebracht.“

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