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Bayern: Realschullehrerverband hält Forderung nach mindestens einer zusätzlichen Stelle pro Realschule aufrecht

MÜNCHEN. In einer Pressemitteilung des Bayerischen Realschullehrerverbands (brlv) heißt es: „Die kurzfristig einberufene aktuelle Stunde zum Thema ‚Zukunft der bayerischen Realschulen jetzt gestalten‘ vor der gestrigen Plenumssitzung des Bayerischen Landtags thematisierte die momentane Situation an den Realschulen und den Forderungskatalog des brlv für den künftigen Einstellungstermin zum Schuljahr 2016/2017. Dieser enthält insbesondere den Erhalt der demografischen Rendite im Realschulsystem, die Rückgabe der vollen Stundentafel für individuelle Förderung und den Ausbau der integrierten Lehrerreserve. Von Seiten aller Fraktionen herrschte Zustimmung, dass diese Punkte umgesetzt werden müssen; ebenso wurde der besondere Einsatz des brlv für die Belange der Schüler betont.

Die klaren Aussagen aus der Regierungsfraktion und von Kultusminister Dr. Spaenle, die deutliche Verbesserungen bereits zum kommenden Schuljahr ankündigten, bestätigen den Verband in seinen berechtigten Forderungen und betonen die hohe Anerkennung der Schulart Realschule durch die Politik. Definitiv wird zum kommenden Schuljahr eine weitere Stunde der noch nicht vollständig umgesetzten Stundentafel zurückgegeben werden. Darüber hinaus wird eine deutliche Verbesserung bei der Bereitstellung der integrierten Lehrerreserve diskutiert.“

„Das ist auch unbedingt notwendig“, betont Jürgen Böhm, Vorsitzender des brlv. „Die klare Aussage des Ministers, dass aus der ‚demografischen Rendite’ 238 Stellen an der Realschule bleiben, würde eine echte Verbesserung der Bedingungen für die Schüler an den Realschulen vor Ort bedeuten“, so Böhm. Der Vorsitzende dankt allen Unterstützern der brlv-Kampagne in den Fraktionen und hält weiter an den klar formulierten Zielen des brlv fest. „Unsere Mindestforderung nach einer zusätzlichen Stelle pro Realschule – das bedeutet 237 Neueinstellungen – bleibt weiterhin bestehen“, so Böhm.

 

 

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