Die meisten Gymnasiasten machen nach neun Jahren Abi – zumindest in Hessen

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Rund 75 Prozent der neuen Gymnasiasten in Hessen werden das Abitur wieder nach neun Jahren ablegen. Das sagte Kultusminister Alexander Lorz (CDU)  in Frankfurt. Die flächendeckende Einführung der um ein Jahr verkürzten Schulzeit (G8) sei «nicht optimal gelaufen», räumte der CDU-Politiker ein. «Eine gelungene Reform sieht anders aus.» G8 könne grundsätzlich aber funktionieren – wie die neuen Bundesländer zeigten.

Steht vor den Scherben seines Bildungsgipfels: Alexander Lorz, Kultusminister von Hessen. Foto:
Alexander Lorz, Kultusminister von Hessen, steht weiterhin zu G8. Foto:
Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 3.0/de

Die meisten Schulen in Hessen hätten sich inzwischen für G8, G9 oder beide Angebote parallel entschieden. An einigen Schulen sei «der Gedankenprozess aber noch im Gange».

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Die mit dem Schuljahr 2013/2014 eingeführte Wahlfreiheit für Gymnasien gilt allerdings derzeit durchgängig nur für die Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 7. Für ältere Schüler ist G8 an Gymnasien noch weitgehend verpflichtend. Die ersten G8-Abiturprüfungen wurden in Hessen 2013 abgenommen. dpa

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