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Unterricht: schlecht, Gebäude: mies – Schlechte Noten für die Bildungsverwaltung in Berlin

BERLIN. Eine deutliche Mehrheit der Berliner beurteilt den baulichen Zustand der Schulen in der Bundeshauptstadt „eher schlecht“ oder sogar „sehr schlecht“. Sozusagen die Noten «mangelhaft» (5) und «ungenügend» (6) gaben 70 Prozent der für den Berlin-Trend des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag von «Berliner Morgenpost» und RBB-«Abendschau» befragten 1000 Wahlberechtigten.

Eltern von Schulkindern sehen den Zustand mit 79 Prozent noch kritischer. Nur 17 Prozent der befragten Eltern sind demnach mit dem Zustand der Schulen zufrieden.

Auch 34 Prozent aller Befragten und 47 Prozent der Eltern halten den Berliner Schulunterricht für schlecht. 71 Prozent der Eltern von Schülern würden deshalb zuerst lieber in kleinere Klassen und eine bessere Qualität des Unterrichts investieren, bevor die Schulen gründlich saniert werden. In der Gesamtbevölkerung sind dies laut Umfrage 54 Prozent. Alle Parteien haben die Schulsanierung zu einem Schwerpunkt ihrer Programme für die Wahl am 18. September gemacht. Morgen beginnen die Sommerferien in Berlin. dpa

Ein Kommentar

  1. Als Lehrer unterstütze ich das voll und ganz.

    (Zitat) „71 Prozent der Eltern von Schülern würden deshalb zuerst lieber in kleinere Klassen und eine bessere Qualität des Unterrichts investieren, bevor die Schulen gründlich saniert werden. In der Gesamtbevölkerung sind dies laut Umfrage 54 Prozent.“

    Kleinere Klassen, Unterrichtsqualität (Materialausstattung), Gebäudesanierung. DAS muss jetzt mal Priorität haben!

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