Auftakt des »Sorgen-Telefons« in Sachsen-Anhalt: Lehrkräfte berichten von zahlreichen Problemen

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MAGDEBURG. Die GEW Sachsen-Anhalt hat zum ersten Mal ihr »Sorgen-Telefon« freigeschaltet. Dabei wurde durch zahlreiche Anrufe deutlich, dass die Lehrkräfte mit unbeantworteten Fragen in das neue Schuljahr starten.

Erwartungsgemäß seien die meisten Anrufe von Lehrkräften, da Eltern und Schüler vielfach den Beginn des regulären Unterrichts abwarteten. Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, fasste die dabei angesprochenen Aspekte kurz zusammen: „Uns erreichten Anrufe zu vielen Feldern der schulischen Arbeit. Immer wieder wurde dabei die zunehmende Arbeitsverdichtung angesprochen und moniert. Als Gründe dafür wurden etwa zunehmende Anforderungen bei der Inklusion sowie fehlende personelle und inhaltliche Unterstützung bei dieser schwierigen Aufgabe genannt.“

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Andere Anrufer wiesen drauf hin, dass vor allem an Grundschulen Lehrkräfte und Pädagogische Mitarbeiter in erheblichem Umfang fehlen. „Die katastrophale Versorgung der Schulen mit pädagogischem Personal ist mit Händen zu greifen, die Landesregierung steht in der Pflicht, alle Kräfte für eine Verbesserung der Situation aufzuwenden“, ergänzte Gerth. Ein erster möglicher Schritt wäre der sofortige Ersatz der Pädagogischen Mitarbeiter, die ab morgen als reguläre Lehrkräfte die Unterrichtsversorgung abdecken. Darüber hinaus sei jede Ablehnung einer geeigneten Bewerbung ein Fehler, der unverzüglich rückgängig gemacht werden sollte.

Das »Sorgen-Telefon« der GEW in Sachsen-Anhalt ist noch bis 14. September immer mittwochs von 16 bis 19 Uhr unter der Nummer 0391/73 55 455 zu erreichen.

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