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Mecklenburg-Vorpommern arbeitet „25 Jahre Ungerechtigkeit“ bei Lehrergehältern auf

Brodkorb

Auch die DDR-Abschlüsse der Lehrer sollen laut Brodkorb endlich anerkannt werden. (Foto: PR)

Mecklenburg-Vorpommern arbeitet nach Darstellung von Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) gerade 25 Jahre Ungerechtigkeit in der Lehrerbesoldung auf. Dem Ministerium liegen 1062 Anträge von Lehrkräften auf Anerkennung ihrer Lehrbefähigung vor, was eine Voraussetzung für ein höheres Gehalt ist, wie Brodkorb mitteilte.

644 Frauen und Männer hätten die Anerkennung schon erhalten. Dies seien 224 Personen ohne in der Bundesrepublik anerkannte Lehramtsqualifikation, wozu auch pädagogische Abschlüsse aus der DDR zählen, sowie 420 Lehrer, die ein weiteres Lehramt erworben haben. «Im Extremfall kann das monatliche Entgelt durch eine entsprechende Höhergruppierung um mehr als 1000 Euro steigen.» Das Ministerium rechnet damit, dass 800 bis 900 der Anträge bewilligt werden können.

In der zu Ende gehenden Legislaturperiode sollen laut Brodkorb rund 5000 Lehrkräfte – fast die Hälfte des Lehrpersonals – von Zulagen oder Höhergruppierungen profitieren. So seien bereits Regional- und Gesamtschullehrer sowie Grundschullehrer höhergruppiert worden. Ihm gehe es neben der Gerechtigkeit vor allem um die Attraktivität des Lehrerberufes, sagte der Minister. dpa

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