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Schulbeginn erst um 9 Uhr: CDU-Nachwuchs will Schüler später zum Unterricht schicken

ERFURT. Thüringens Schüler sollen nach dem Willen des CDU-Nachwuchses künftig länger im Bett bleiben können. Einen späteren Unterrichtsbeginn ab 9.00 Uhr von der Regelschule bis zum Gymnasium forderten am Mittwoch die Schüler Union Thüringen und die Junge Union Erfurt. Der zeitige Start verkürze die Schlafzeit und wirke sich negativ auf die Konzentration in den ersten Unterrichtsstunden aus, sagte der Landesvorsitzende der Schüler Union, Jakob Weißmann. In Thüringen hatte nach den Sommerferien Mitte August wieder die Schule begonnen.

Das Bildungsministerium wies eine zentrale Regelung, wie von der Jungen Union gefordert, als «nicht zielführend» zurück. Damit würden nicht die jeweiligen Verhältnisse vor Ort berücksichtigt, hieß es. Laut Thüringer Schulordnung werden die Unterrichtszeiten von der Lehrerkonferenz mit dem Schulträger und der Schülerkonferenz eigenständig festgesetzt. Dadurch seien auch Schüler und Eltern vertreten, erklärte Ministeriumssprecher Frank Schenker.

Zur Konzentrationsfähigkeit der Schüler am Morgen hieß es aus dem Ministerium, die Junge Union sollte gut abwägen, ob ein zeitiger Unterrichtsbeginn die Schlafzeit verkürze – oder ob es nicht eventuell doch am späten Zubettgehen liegen könnte. dpa

Zum Bericht: Früher Unterrichtsbeginn in der Kritik – Forscher: Prüfungen nicht vor 11 Uhr

Ein Kommentar

  1. Fände ich auch gut.

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