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Von G9 zu G8 – und wieder zurück: Bildungsministerin Wanka kritisiert ständige Reformen an Gymnasien

BERLIN. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka ist besorgt über die ständigen Reformen in den Ländern zur Schulzeit an den Gymnasien. «Immer wenn ein Land sein Schulsystem von G8 auf G9 umstellt oder umgekehrt, gibt es Reibungsverluste und Unruhe», warnte die CDU-Politikerin in der «Welt am Sonntag. In der Schulpolitik seien Kontinuität und Verlässlichkeit zentrale Werte. «Ein ständiges Hin und Her gefährdet die Qualität des Unterrichts. Die Leidtragenden dabei sind Schüler, Eltern und Lehrer.»

Vor kurzem hatte die Landesregierung in Bayern beschlossen, ab 2018 das neunjährige Gymnasium neben dem achtjährigen wieder zu erlauben. dpa

Blickt kritisch auf die G8/G9-Debatte: Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Foto: wissenschaftsjahr / flickr (CC BY 2.0)

Blickt kritisch auf die G8/G9-Debatte: Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. Foto: wissenschaftsjahr / flickr (CC BY 2.0)

2 Kommentare

  1. … liebe Frau Wanka, die Politiker jedweder Colour haben schon immer im Zeittakt der Landtagswahlen das Schulwesen als ein preiswertes Feld für großangelegte Menschenversuche benutzt – das Spielchen mit G8 und G9 ist nur ein prominentes Beispiel dafür -, und die Chancen stehen schlecht, dass sich das jemals ändern wird…

  2. Selten einen so kurzen Artikel bei n4t gelesen, nur zwei Zeilen …

    Was soll Frau Wanka auch anderes sagen? Aufgrund des Bildungsföderalismus gehört das Bildungsministerium zu den Ministerien, deren Minister am wenigsten zu melden hat.

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