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Kommentar: Quereinsteiger-Lehrer brauchen eine gute Ausbildung

Ein Gastkommentar von Regina Köhler/Berliner Morgenpost

BERLIN. Lehrer sollen den Schülern heute ja längst nicht mehr nur Wissen vermitteln, sondern vor allem auch soziale Kompetenzen. Sie müssen zudem in der Lage sein, mit sehr heterogenen Schülern umzugehen. Schließlich lernen bereits fast 60 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Regelklassen. Um diese Herausforderungen zu meistern, ist eine solide Ausbildung unumgänglich. Nicht umsonst müssen inzwischen alle künftigen Lehrer zehn Semester lang studieren. Quereinsteiger aber lässt man gleich ins kalte Wasser springen. Sie müssen vom ersten Tag an unterrichten. Ihre pädagogische Ausbildung erfolgt nebenher und oft auch noch das Studium eines zweiten Faches. Das kann gut gehen. Oft geht es aber zulasten der Schüler, des Kollegiums und der Betreffenden selbst.

4 Kommentare

  1. Und ich dachte immer Quereinsteiger sind so gut, dass sie keine Ausbildung benötigen. Lehrer kann doch jeder.

  2. ZITAT: „Das kann gut gehen. Oft geht es aber zulasten der Schüler, des Kollegiums und der Betreffenden selbst.“

    So ist es!

  3. „Quereinsteiger-Lehrer brauchen eine gute Ausbildung“ … im Umkehrschluss heißt das also „Normale-Lehrer brauchen KEINE gute Ausbildung“. Denn sonst würde die Überschrift ja heißen: „Alle unterrichtenden Personen brauchen eine gute Ausbildung“

  4. @Franki: Da steht doch, dass alle Lehrer 10 Semester studieren. Dazu kommen noch 1,5 Jahre bzw. 2 Jahre Referendariat, je nach Bundesland.

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