Müssen 30 Sozialarbeiter in Brandenburg gehen, obwohl sie gebraucht werden? Land und Kommunen streiten um Finanzierung

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Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind nach Angaben der CDU-Kreistagsfraktion die Hälfte der Stellen für die Schulsozialarbeit gefährdet. «Ab 2017 sind von den 65 etwa 30 Stellen finanziell vakant», erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Tilo Lorenz am Freitag in Neubrandenburg. Hintergrund seien die finanziellen Probleme der Kommunen. Die Mehrheit im Kreistag fordere, dass das Land solche Aufgaben künftig dauerhaft übernimmt.

«Dass Schulsozialarbeiter nötig sind, daran zweifelt heute keiner mehr», sagte Lorenz, der Bürgermeister in Burg Stargard ist. Im Gegenteil: Mit der Inklusion – also dem gemeinsamen Unterricht für Kinder mit bestimmten Behinderungen und ohne Behinderung – steige der Bedarf eher noch. Das Problem sei, dass die Träger der Stellen die Mitarbeiter wegen der Fristen in Kürze kündigen müssten, falls es keine Lösung gebe.

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Zuvor hatten in einem Aktionsbündnis die Erziehungsgewerkschaft GEW, Landesjugendring und Wohlfahrtsverbände schon ein Bekenntnis des Landes zur Finanzierung der mehr als 300 Sozialarbeiter an Schulen gefordert. dpa

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