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Fernseh-Moderator Jörg Pilawa (vier Kinder) über seine Erfahrungen im Schulalltag: „Wir haben viele bekloppte Eltern“

ERFURT. Während sich der TV-Moderator Jörg Pilawa (51) in seinen Quiz-Sendungen mit Kandidaten herumschlägt, muss er sich in seiner Freizeit nach eigenen Worten mit schwierigen Eltern auseinandersetzen. «Wir haben ganz tolle Kinder, aber wir haben viele bekloppte Eltern», sagte der passionierte Elternsprecher in einem Interview mit dem Sender radio SAW in Sachsen-Anhalt, das am Sonntag ausgestrahlt werden soll.

Ist von so manchen Eltern genervt: Jörg Pilawa. Foto: larslehmann05 / flickr (CC BY-NC 2.0)

Ist von so manchen Eltern genervt: Jörg Pilawa. Foto: larslehmann05 / flickr (CC BY-NC 2.0)

In der Sendung «Leute am Sonntag» mit Sina Peschke erzählte der Vater von vier Kindern von seinen Erfahrungen im Schulalltag. Zu viele Eltern seien zu ängstlich und würden ihren Kindern keine Freiräume zugestehen. «Heute hast du das Gefühl, mit der Einschulung werden die Eltern noch einmal mit eingeschult, gehen 12 Jahre diesen Weg mit und die Kinder haben gar keine Chance sich zu entfalten», sagte Pilawa. dpa

Zum Bericht: Eltern müssen draußen bleiben: Immer mehr Schulen wehren sich gegen klammernde Väter und Mütter

6 Kommentare

  1. Wo er Recht hat, da hat er Recht, obwohl ich die beliebte Lobhudelei von Kindern (“Wir haben ganz tolle Kinder”) auch bei ihm nicht mag.

    • Gerade die Lobhudelei geht doch in die aktuell beliebte Richtung “Jedes Kind hat seine Stärken, die nur entfaltet und grfördert werden müssen”. Insofern haben Sie recht.

  2. “Zu viele Eltern seien zu ängstlich und würden ihren Kindern keine Freiräume zugestehen.”
    Wenn das nur das Problem der Kinder heute wäre, dann wäre das Arbeiten eines Lehrers sehr viel einfacher.

    • Stimmt. Das andere Extrem „Zu viele Eltern seien zu freundlich/mutlos/lustlos und würden ihren Kindern zu viele Freiräume zugestehen.“ macht gerade die Arbeit als Lehrer so anstrengend.

      • Kinder erkennen die Unterschiede in den Beziehungen, Kind-Lehrer und Kind-Eltern.
        Die Beziehung Lehrer-Eltern sollte nur von den Eltern und Lehrern wahrgenommen werden.
        Zu sagen das die Arbeit mit den Kindern durch die Eltern erschwert wird, klingt hier wie “Schuldschieberei”

  3. Stimme zu, insbesondere die heli-Eltern.

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