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News4teachers-Leserumfrage: Was wünschen Sie sich zum Weltlehrertag?

DÜSSELDORF. Was wünschen sich Lehrerinnen und Lehrer zum heutigen Weltlehrertag? Wir haben im Facebook-Auftritt von News4teachers nachgefragt – und folgende Antworten erhalten.

Was wünscht sich eine Lehrerin zum Weltlehrertag? Foto: Sebastiano Pitruzzello (aka gorillaradio) / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Was wünscht sich eine Lehrerin zum Weltlehrertag? Foto: Sebastiano Pitruzzello (aka gorillaradio) / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

Was wir uns wünschen:

Johanna:  Ausreichende Ressourcen für eine gut gelingende Inklusion, so dass diese eben nicht auf Kosten der Kinder und Lehrkräfte stattfindet!

Jochen: Gewerkschaften, die nicht nur in ihren eigenen Heftchen, in Lehrerforen oder am Weltlehrertag für Schule und Lehrer kämpfen und sich somit jeden Tag mit den weltfremden, sparenden und unwissenden Entscheidungsträgern anlegen. (Kommentar Erasmus: Halt Gewerkschaften wie den VBE. Mit unzähligen ehrenamtlich tätigen Koleg*innen die sich jeden Tag und auf allen Ebenen für Lehrer, Schüler und ihren Beruf stark machen. Jochen wiederum: Von den Menschen an der Basis rede ich nicht.)

Jan: Keine Vergütungsunterschiede von 25 Prozent und mehr in einem Lehrerzimmer!

Anni: Zeit!

Gabriele: Gleiche Arbeit, gleiches Nettogehalt

Nele: Einigermaßen modernisierte Klos, bitte. Und eine funktionierende Internetverbindung. Reicht, wenn die halb so schnell ist wie zu Hause.

Arator: Weltlehrertag….mhm, warum haben wir dann nicht frei? 🙂

Martina: Endlich ausreichend Lehrerstellen und Entscheidungen, die der Realität entsprechen! Die entscheidenden Personen in Schulämtern und Ministerien scheinen auf einem anderen Planeten zu leben! Fast alle Schulen, auch Berufsschulen!!!, haben ein riesiges Problem mit Lehrern, die bald in Rente gehen, aber das scheint niemanden zu interessieren?!

Bine: Mehr Zeit, um wirklich Bildung zu vermitteln, auch Herzens- und Charakterbildung. Nicht Bulimie-Wissen wie das angesichts der vollgestopften Lehrpläne der Fall ist.

Sabine: Verlässliche Aussagen der Politiker und nicht Versprechungen, die man plötzlich unauffällig vergisst. Es muss mehr Chancen für junge Lehrer geben und die älteren Lehrer können nicht noch länger unterrichten.

Iwona: Gleiche Arbeit, gleiches Geld… wäre nett…

Annerieke: Kleine Lerngruppen und genug Lehrer wären ein Anfang! Realistische Entscheidungen und nicht immer diese weltfremden Scheibtischtäter in Behörden und Politik!

Elena: Klare Ansagen und Richtlinien bzgl. neuer RS-Reform in Baden-Württemberg! Da gibt es noch zu viele Fragezeichen…

Jörg: Frührente.

Sofawolf: Kleinere Klassen und Senkung des Stundendeputats (…) – das sind Dinge, die uns die Arbeit wirklich erleichtern.

Heike: Keinen unerschöpflichen Vorrat von rosa oder hellblauen Wattebällchen mehr zu haben, mit denen wir bei Beleidigungen oder anderen Gemeinheiten nach SchülerInnen werfen dürfen, anstatt mal Klartext zu reden. Ich wünsche mir auch Eltern für meine SchülerInnen, die sich um ihre Kinder kümmern, und sinnbringende Fortbildungen mit den Themen Recht, Inklusion, und mehr Geld für unsere Schule, damit wir sie besser Ausstatten können! Ach ja, und dass sich die Politiker nicht alle 4 Wahljahre was neues einfallen lassen, sondern sich vorher mal an die Basis (in die Kollegien) begeben und dort nachfragen, was fehlt!

Zum Bericht: VBE-Chef Beckmann zum Weltlehrertag: „Der Beruf ist unschätzbar wertvoll“ – was die Politik leider allzu oft verkennt

 

Ein Kommentar

  1. Ich wünsche mir:
    – mehr Geld
    – weniger Stunden
    – kleinere Klassen
    – Schüler wie aus einem Bilderbuch
    – als Physiklehrer würde ich mir wünschen, dass unser Staatsoberhaupt keine Physikerin wäre. Denn ich dachte immer, dass MINT Leute die besseren Politiker wären.

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