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Schüler fallen häufiger durch das Abitur – in Rheinland-Pfalz jedenfalls

MAINZ. Die Zahl der Gymnasiasten in Rheinland-Pfalz, die ihre Abiturprüfung nicht bestehen, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Aus der Antwort von Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) auf eine Anfrage aus der AfD-Fraktion geht hervor, dass im Schuljahr 2014/2015 insgesamt 217 Schüler ihre Abiturprüfung an Gymnasien nicht bestanden. Im Schuljahr 2012/2013 waren es nur 168. In den beiden Jahren davor lag die Zahl der Schüler, die durchfielen, allerdings höher.

Nach Angaben des Ministeriums wuchs im gleichen Zeitraum auch die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss. Waren dies 2012/2013 noch 2346, verließen zwei Jahre später 2606 Jugendliche die Schule ohne Berufsreife. Keine Veränderung gab es bei der Durchschnittsnote des Abiturs. An allgemeinbildenden Gymnasien lag sie seit dem Schuljahr 2012/2013 bis 2014/2015 bei 2,5. Die Zahlen für das darauffolgende Schuljahr lagen noch nicht vor. dpa

3 Kommentare

  1. Mir fehlen hier die prozentualen Anteile, ohne die das Wort „häufiger“ keinen Sinn macht. Die Standardabweichung sowie der Median und die Quartile wären als Ergänzung der Durchschnittsnoten auch sehr hilfreich.

    • Was würde aber von der Meldung übrig bleiben, wenn man sagen würde, die Erhöhung der Durchfallerzahl sei im Rahmen der statistischen Schwankungen normal?

  2. Natürlich geht es immer steiler bergab. Und das in ganz Deutschland!

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