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VBE begrüßt Digital-Pakt des Bundesbildungsministeriums – mahnt aber: Vertragliche Absicherung zwischen Bund und Ländern erforderlich

BERLIN. „Der VBE begrüßt, dass der Bund endlich unterstützend Geld in die Hand nimmt, um das Thema digitale Bildung in den Ländern voranzubringen. Damit kommt Wanka auch einer Forderung des Strategiepapiers der KMK zur Bildung in der digitalen Welt nach, in dem die Länder vom Bund eine finanzielle Unterstützung bei dem digitalen Ausbau erwarten. Es erfüllt sich auch eine langjährige Forderung des VBE, dass der Bund Länder und Kommunen bei großen Herausforderungen, wie zum Beispiel digitale Bildung, nicht im Regen stehen lassen darf“, kommentiert VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann den von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka vorgestellten Digital-Pakt.

Repräsentative, vom VBE in Auftrag gegebene, Umfragen hätten offen gelegt, wie hoch der Bedarf in den Schulen sei, was die Ausstattung mit Hard- und Software, aber auch das Angebot entsprechender Fort- und Weiterbildungen betrifft. Ergebnis war auch, dass Lehrkräfte Vorteile im Einsatz digitaler Medien sehen, insbesondere mit Blick auf die Notwendigkeit, den Unterricht aufgrund der Heterogenität der Lerngruppen zunehmend zu individualisieren. Es gibt bisher jedoch das Problem, dass dies aufgrund fehlender Gelingensbedingungen nicht möglich ist. „Der VBE unterstützt, dass die Länder im Gegenzug Verpflichtungen eingehen müssen. Wir erwarten von den Ländern, dass diese eine Fortbildungsoffensive starten und dafür Sorge tragen, dass die Nutzung digitaler Medien deutlich in der Lehreraus-, -fort- und weiterbildung verankert wird. Der heute in Berlin stattfindende 1. Programmkongress zur Qualitätsoffensive Lehrerbildung zeigt, dass es auch in der Lehrerausbildung immer noch erheblichen Nachholbedarf gibt. Zudem muss sichergestellt werden, dass auch die notwendige Nachhaltigkeit zwischen Bund und Ländern vertraglich abgesichert wird“, sagt Beckmann.

Zum Bericht: GEW – „Eine Hausnummer, mit der sich in den Schulen arbeiten lässt“

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