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Waldorfschule und Kindergarten nach Waffensichtung geräumt

ELMSHORN. Mit 110 Beamten und einem Suchhund durchkämmte die Polizei das Schulgebäude und die angrenzende Umgebung, nachdem eine Person mit einer Waffe gesehen worden war. Das es sich um einen Schüler gehandelt hatte, schlossen die Beamten aus.

Die angebliche Sichtung einer Waffe in der Nähe einer Schule hat am Freitag in Elmshorn (Kreis Pinneberg) einen dreieinhalbstündigen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Beamte evakuierten eine Waldorfschule und einen anliegenden Kindergarten. «Zuvor wurde eine Person mit einer Waffe gesehen», sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. Es sei ausgeschlossen, dass es sich dabei um einen der 420 Schüler der dortigen Schule handelte. Sie mussten daraufhin das Gebäude verlassen. Gleiches galt für die Kinder eines benachbarten Kindergartens. Verletzte gab es nicht.

Die Ermittler entdeckten weder «schulfremde auffällige Personen noch eine Waffe». Foto: Marco / flickr (CC BY 2.0)

Die Ermittler entdeckten weder «schulfremde auffällige Personen noch eine Waffe». Foto: Marco / flickr (CC BY 2.0)

Ein Großaufgebot an Polizisten und Rettern war im Einsatz. Allein die Polizei war mit 110 Beamten und 38 Streifenwagen vor Ort. Draußen registrierten Beamte die Kinder und übergaben sie anschließend den Eltern oder schickten sie nach Hause. Beamten befragten Schüler nach ihren Beobachtungen.

Parallel durchsuchten Beamte das Gebäude. Dabei kam auch ein Suchhund zum Einsatz. Die Ermittler entdeckten aber weder «schulfremde beziehungsweise auffällige Personen noch eine Waffe».

Das Bildungsministerium bot der Privatschule an, den schulpsychologischen Dienst des Landes in Anspruch zu nehmen. (dpa)

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