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Baden-Württemberg erhöht Zuschüsse für Berufsschüler

STUTTGART/HEILBRONN. 18,5 Millionen Euro kostet die Landesregierung Medienberichten zufolge die Umsetzung eines Urteils des Mannheimer Verwaltungsgerichts. Berufsschülern, die überregionale Klassen besuchen, muss die Regierung demnach den damit verbundenen Mehraufwand weitgehend ausgleichen.

Die grün-schwarze Landesregierung will nach einem Zeitungsbericht die Zuschüsse für Berufsschüler erhöhen. Im Haushalt für 2017 sollen dafür 18,5 Millionen Euro zur Verfügung stehen, berichten die Zeitungen «Heilbronner Stimme» und «Mannheimer Morgen» (Samstag) unter Berufung auf das Kultusministerium. Das Geld solle Schülern zugute kommen, die nicht in der Nähe der Bildungseinrichtung wohnen und daher auf eine Wohnheimunterbringung angewiesen sind.

Rund 13.000 Berufsschüler in Baden-Württemberg sind für den Schulbesuch auf einen Wohnheimplatz angewiesen. Foto: Landkreis Hildesheim, FD 304 / flickr (CC BY-SA 2.0)

Rund 13.000 Berufsschüler in Baden-Württemberg sind für den Schulbesuch auf einen Wohnheimplatz angewiesen. Foto: Landkreis Hildesheim, FD 304 / flickr (CC BY-SA 2.0)

Künftig sollen die entstandenen Mehrkosten bis auf einen Eigenanteil übernommen werden. Betroffen seien rund 13 000 Berufsschüler. Sie bekommen den derzeit durchschnittlichen Tagessatz für die Unterbringung in Höhe von 36 Euro dann fast komplett ersetzt.

Hintergrund der Erhöhung ist ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim vom Juni. Demnach ist der Gesetzgeber verpflichtet, Berufsschülern, die überregionale Klassen besuchen, den Mehraufwand abzüglich eines Eigenanteils auszugleichen. (dpa)

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