Anzeige


Startseite ::: Nachrichten ::: Prognose: Sachsen braucht Tausende neue Lehrer

Prognose: Sachsen braucht Tausende neue Lehrer

DRESDEN. Rund die Hälfte aller Lehrer in Sachsen geht in den nächsten zehn Jahren in den Ruhestand, so zumindest die Vorhersage einer eigens gebildeten Projektgruppe.

Laut einer aktuellen Prognose braucht Sachsen in den kommenden Jahren Tausende neue Lehrer. Wie das Kultusministerium mitteilte, steigt demnach der Bedarf an den öffentlichen Schulen bis zum Schuljahr 2025/2026 auf rund 30 800 Stellen. Derzeit sind im Freistaat rund 29 000 Stellen von Lehrern besetzt. Die Prognose wurde nach Angaben des Ministeriums von einer extra gebildeten Projektgruppe mit Vertretern des Kultusministeriums und aus der Schulpraxis erstellt.

Die aktuellen Berechnungen gehen zudem davon aus, dass allein bis 2026/27 etwa 15 000 Lehrkräfte - und damit die Hälfte der jetzt im Schuldienst Beschäftigten - in den Ruhestand gehen.

Die aktuellen Berechnungen gehen davon aus, dass allein bis 2026/27 etwa 15 000 Lehrkräfte – und damit die Hälfte der jetzt im Schuldienst Beschäftigten – in den Ruhestand gehen.

Grundlage für die Prognose bilden die Schülerzahlen – das Ministerium geht bis 2025/26 von 443 000 Jungen und Mädchen aus. Im nächsten Schuljahr sind es Schätzungen zufolge noch rund 410 000 Schüler.

Die aktuellen Berechnungen gehen zudem davon aus, dass allein bis 2026/27 etwa 15 000 Lehrkräfte – und damit die Hälfte der jetzt im Schuldienst Beschäftigten – in den Ruhestand gehen. Im Moment verlassen viele Lehrer die Schule bereits mit 63 Jahren. Damit steige die Zahl der Abgänge in den kommenden Schuljahren stärker an als ursprünglich erwartet, hieß es. (dpa)

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*