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Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber auch sie stirbt: Der „Clown von Aleppo“ ist tot

ALEPPO. Wie schrecklich: Der 24-jährige Sozialarbeiter Anas al-Basha, der als „Clown von Aleppo“ bekannt wurde, ist tot. Er starb den Angaben einer Hilfsorganisation zufolge bei einem Raketenangriff. „Der letzte Clown Aleppos … Anas al-Basha, mit ihm lachten die belagerten Kinder in Aleppo … Er starb nun auch bei einem Bombardement … 29.11.2016“, so ist auf der Facebook-Seite der syrischen Hilfsorangisation „Children of Syria“ zu lesen.

Der 24-jährige Anas Al Basha versuchte bis zuletzt, den Kiundern von Aleppo ein Stück Hoffnung zu bewahren. Foto: Sreenshot

Der 24-jährige Anas Al Basha versuchte bis zuletzt, den Kiundern von Aleppo ein Stück Hoffnung zu bewahren. Foto: Sreenshot

Anas al-Basha war ein Mitarbeiter von „Space for Hope“, einer lokalen Initiative, die noch bis in die letzten Tage hinein versuchte, soziale Hilfe sogar in dem weitgehend zerstörten und belagerten Ostteil der Stadt zu leisten, solange dort noch Menschen ausharren müssen. „Er machte Spaß mit den Kindern, um ihnen inmitten all des Schreckens ein bisschen Freude zu bereiten“, erklärte Sama Hijazi, Sozialarbeiterin und Kollegin von al-Basha, laut Medienberichten. Sie werde ihn immer als einen Freund in Erinnerung behalten, der ein großes Herz für Kinder hatte. Die Organisation „Space of Hope“ hat ihre Arbeit in Aleppo derzeit eingestellt.

Mit den Menschen stirbt die Hoffnung für die syrische Millionenstadt: Rund 50.000 Einwohner sind in den vergangenen Tagen aus dem Ostteil Aleppos geflüchtet. Truppen des syrischen Diktators Assad sind mit russischer Unterstützung in die bislang von Rebellen kontrollierten Gebiete vorgestoßen – eine Entscheidungsschlacht tobt. N4t

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