Anzeige


Startseite ::: Leben ::: Schulverbote gegen Dutzende Lehrkräfte und Schüler: Masernverdacht an Gymnasium in Frankfurt/Main

Schulverbote gegen Dutzende Lehrkräfte und Schüler: Masernverdacht an Gymnasium in Frankfurt/Main

FRANKFURT/MAIN. Rund 40 Schüler und 16 Lehrer eines Frankfurter Gymnasiums dürfen nach Masernfällen vorläufig nicht zur Schule. Sie stehen unter Verdacht, mit der Krankheit infiziert zu sein, da ihr Impfschutz nicht ausreichend ist. Zuvor hatte das Gesundheitsamt Frankfurt den Impfschutz von rund 800 Schülern und Lehrern überprüft. Wer Schulverbot hat, soll sich nun impfen lassen. Deshalb könne sich die Zahl der Schulverbote kurzfristig ändern, teilte das Gesundheitsamt am Montag mit.

Masern: Kitas und Schulen sollen ungeimpfte Kinder künftig ausschließen dürfen

Zuvor waren zwei Masernfälle an der Schule festgestellt worden. Die Erkrankten hatten sich offensichtlich auf einer Skifreizeit infiziert. «Fälle an anderen Frankfurter Schulen sind derzeit nicht bekannt. Eine allgemeine Kontrolle aller Frankfurter Schüler ist nicht geplant», sagte Udo Götsch vom Gesundheitsamt. Die Krankheit ist hochansteckend und kann in seltenen Fällen zu Gehirnentzündungen führen.

In Hessen kam es 2015 zu 64 und 2016 zu 10 gemeldeten Masernfällen, davon jeweils zwei und sechs in Frankfurt. Für die erste Woche des Jahres 2017 liegen dem Robert-Koch-Institut bisher jeweils eine Meldung aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg vor, die Zahlen für den folgenden Zeitraum stehen noch aus. dpa

 

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*