Startseite ::: Leben ::: Während einer Ski-Freizeit der Schule: 16-Jährige bricht auf der Piste zusammen – und stirbt

Während einer Ski-Freizeit der Schule: 16-Jährige bricht auf der Piste zusammen – und stirbt

DESSAU-ROSSLAU. Eine 16 Jahre alte Schülerin aus Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt ist während eines von ihrer Schule angebotenen Skikurses in Norditalien gestorben. Die italienischen Behörden ermittelten derzeit zu den Todesumständen und zur Todesursache, sagte ein Sprecher der örtlichen Polizeidirektion. Der Schulleiter des Gymnasiums des Mädchens, Michael Teichert, bestätigte, dass die Schülerin an einem Skikurs teilgenommen hat. Es sei ein übliches Angebot für die elften Klassen.

Südtirol - hier Val Gardena (Gröden) - ist ein beliebtes Ziel für schulische Ski-Freizeiten. Foto: Erik Olsson / flickr  (CC BY-NC-SA 2.0)

Südtirol – hier Val Gardena (Gröden) – ist ein beliebtes Ziel für schulische Ski-Freizeiten. Foto: Erik Olsson / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Details dazu, wie das Mädchen ums Leben kam, nannten weder Teichert noch die Polizei. Medienberichten zufolge soll der Schülein plötzlich übel geworden sein, bevor sie auf der Piste zusammenbrach.  Ob sie zuvor gestürzt war, ist unklar. Ausgeschlossen werden könne hingegen ein Zusammenprall mit einem anderen Skifahrer. Zwei Reanimationsversuche der Bergretter von Aiut Alpin seien erfolglos geblieben.

An der Schule herrschten tiefe Betroffenheit und Trauer, sagte der Schulleiter. Es gebe Gesprächsangebote mit Schulpsychologen. Die «Mitteldeutsche Zeitung» hatte darüber berichtet. „Wir haben mit allen Schülern gesprochen, vor allem aber natürlich mit den elften Klassen.“ Der Tag in der Schule sei heute ein sehr ruhiger, ein sehr trauriger“, so erklärte der Direktor gegenüber der Zeitung. Bereits seit gestern ist ein Kriseninterventionsteam mit Schulpsychologen in der Schule tätig.

Das Skigebiet um Lappach in Südtirol ist seit vielen Jahren Anlaufpunkt für Gymnasien aus ganz Deutschland, so berichtet die Zeitung. Vom Walter-Gropius-Gymnasium waren gestern noch 40 Schüler vor Ort, die nach dem Schock nun früher zurückkehren sollen. News4teachers / mit Material der dpa

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*