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Wegen des großen Erfolgs: Sachsen verdoppelt die FSJ-Stellen an Schulen

In Sachsen können künftig mehr Jugendliche den Lehrerberuf an öffentlichen Schulen testen.

Sachsen habe die Plätze für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) verdoppelt, teilte das Kultusministerium am Freitag mit. Für das Schuljahr 2017/2018 stehen demnach insgesamt 160 Stellen an öffentlichen Schulen zur Verfügung. «Das Projekt hat sich bewährt. Es trägt dazu bei, geeigneten Nachwuchs für den Lehrerberuf zu gewinnen», erklärte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU). 70 Prozent der Freiwilligen der vergangenen Jahrgänge hätten sich anschließend für ein Lehramtsstudium entschieden, hieß es.

Bis zum 30. April 2017 können sich Jugendliche im Alter zwischen 16 und 26 Jahren für das Soziale Jahr bewerben. Im Vorjahr gingen rund 300 Bewerbungen ein.

Das Projekt gibt es seit 2013 an sächsischen Schulen. Junge Leute mit Interesse am Lehrerberuf können sich ein Jahr lang ausprobieren. Die Freiwilligen helfen unter anderem Lehrern im Unterricht, begleiten Klassenexkursionen oder bieten Ganztagsangebote an. Rund 250 junge Männer und Frauen haben bisher ein Soziales Jahr in Sachsen absolviert. dpa

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