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GEW: Verbeamtung von Lehrern löst nicht alle Probleme – Arbeitsbedingungen sind auch ein Thema

ERFURT. Vor der für diesen Dienstag erwarteten Entscheidung des rot-rot-grünen Kabinetts zur Verbeamtung von Lehrern warnt die Bildungsgewerkschaft GEW vor übertriebenen Erwartungen. Ein solcher Schritt könne nur einen Teil der Probleme lösen, erklärte die Landesvorsitzende Kathrin Vitzthum am Montag in Erfurt. «Die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen ist lange verschlafen worden.» Thüringen will zum neuen Schuljahr Lehrer wieder verbeamten, wenn sie dies wollen. Das Bildungsministerium hofft, dass sich mit diesem Schritt auch künftig genügend Lehrer auf offene Stellen bewerben.

Darüber hinaus müssten Regelschullehrer besser bezahlt werden, forderte die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft. Sachsen habe bereits die Lehrkräfte an Regelschulen höher eingruppiert, erklärte Vitzthum. «Thüringen darf nicht zurückstehen, wenn es darum geht, Regelschulen mit qualifizierten Lehrern auszustatten.» dpa

2 Kommentare

  1. Zitat: „Verbeamtung von Lehrern löst nicht alle Probleme – Arbeitsbedingungen sind auch ein Thema“

    Ja, nur steht irgendwie im Artikel nichts weiter dazu. Es ist noch gravierender. Die Verbeamtung löst überhaupt kein Problem, das wir Lehrer im Arbeitsalltag haben.

    • Doch, es gewährt den zukünftigen Lehrkräften für die gleiche Arbeit, die sonst als Tarifbeschäftigte machen müssten, netto mehr Geld während der aktiven Zeit, die Möglichkeit von der Altersteilzeit Gebrauch zu machen und für den Ruhestand deutlcih höhere Bezüge sowie eine wesentlch komfortablere Ausgangslage bei der Durchsetzung dienstrechtlicher Belange. Ist ja nicht so, dass die Unkündbarkeit nicht ein geldwerter Vorteil wäre, der interessanterweise keinen Einfluss auf die Höhe eines Tarifgehaltes hat.

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