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Seehofer denkt laut über eine Kabinettsumbildung nach – Kultusminister Spaenle auf der Kippe

MÜNCHEN. Ministerpräsident Horst Seehofer will sein Kabinett trotz Schwierigkeiten in einzelnen Ressorts frühestens nach der Bundestagswahl im Herbst umbilden. «Eine Kabinettsumbildung wird es bis zur Bundestagswahl mit Sicherheit nicht geben», sagte der CSU-Chef der «Passauer Neuen Presse» und dem «Donaukurier». Erst nach dem 24. September werde er darüber nachdenken. «Es wäre zumindest nicht ganz ungewöhnlich, ein Jahr vor einer Landtagswahl auch mit jungen Leuten anzutreten, die die Zukunft der CSU repräsentieren. Und wir haben viele gute junge Leute, denen man das Wohl des Landes anvertrauen kann», sagte Seehofer.

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Foto: Michael Lucan / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Unter Druck: Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Foto: Michael Lucan / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Zuletzt hatten Umweltministerin Ulrike Scharf wegen der schleppenden Aufklärung bei der Bayern-Ei-Affäre und Kultusminister Ludwig Spaenle (beide CSU) unter Druck gestanden. Während bei Scharf die Kritik aber nur aus der Opposition kam, kritisierte Seehofer jüngst seinen Minister für den Umgang mit dem Abitur nach neun Jahren massiv. Seehofer hat die Lösung der Frage, ob auch Bayern das umstrittene Abitur nach acht Jahren wieder abschaffen soll, nun zur Chefsache gemacht. Innerhalb der CSU ist dieser Weg aber sehr umstritten. dpa

Harte Zeiten für Bayerns Kultusminister Spaenle – Regierungschef Seehofer kritisiert seine Führung in G8-Debatte

Ein Kommentar

  1. Schon doof, wenn man sich mit den eigenen Altlasten beschäftigen muss. Zwar konnte der Ede S. als Hauptschuldiger am G8-Debakel nach Brüssel entsorgt werden, wo er aber andauernd dem Abklingbecken entspringt, um den CSU-Granden in ihren Alpträumen zu erscheinen. Dennoch bleiben die Folgen der politischen Altlast, den Nachfolgern als politischer Trümmerhaufen auf dem Kabinettstisch erhalten und Spänle darf jetzt den von Horsti vermurksten Sowohl-als-auch-Versuch (G8 und G9 an einer Schule) ausbaden, damit Cheffe, der sich ja nicht für einen Thronprinzen entscheiden kann, noch einmal nach dem vorsitz griefen kann.

    Der „Bayer im Himmel“ kann schon länger die bayrische Staatskanzlei nicht mehr aufgesucht haben und muss zwangsläufig im Hofbräuhaus versumpft sein.

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