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Gymnasium verbietet seinen muslimischen Schülern, Gebetsteppiche auszurollen und sich rituell zu waschen – Lehrer fühlten sich bedrängt

DÜSSELDORF. Ein Gymnasium in Wuppertal hat muslimischen Schülern untersagt, in der Schule deutlich sichtbar ihre Gebetsteppiche auszurollen. In einem Schreiben forderte die Schulleitung die Lehrer dazu auf, Schüler zu melden, die «für andere sichtbar beten». Mehrere Lehrer und Schüler hätten sich durch das Verhalten der muslimischen Mitschüler bedrängt gefühlt, teilte die Bezirksregierung Düsseldorf am Donnerstag mit.

Dürfen muslimische Schüler in der Schule beten? Ja, aber ... Foto: Mikel Iturbe Urretxa / flickr (CC BY 2.0)

Dürfen muslimische Schüler in der Schule beten? Ja, aber … Foto: Mikel Iturbe Urretxa / flickr (CC BY 2.0)

Wörtlich heißt es in dem Brief: „In den vergangenen Wochen wurde zunehmend beobachtet, dass muslimische Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude für andere deutlich sichtbar beten – signalisiert durch rituelle Waschungen in den Toiletten, das Ausrollen von Gebetsteppichen, das Einnehmen von bestimmten Körperhaltungen“, heißt es wörtlich. „Dies ist nicht gestattet.“ Die Lehrer werden gebeten, die Schüler „freundlich“ auf das Verbot hinzuweisen, ihre Namen festzustellen und die Fälle der Schulleitung zu melden. „Eine einheitliche Vorgehensweise erleichtert dem Einzelnen die Durchsetzung.“

Erneut verweigert muslimischer Schüler Lehrerin den Handschlag. Muss die Schule handeln? Pro und Kontra

Die Bezirksregierung stellte sich hinter die Entscheidung der Schulleitung. «Das Verbot des Betens auf provozierende Art in der Schulöffentlichkeit soll das friedliche Miteinander fördern und den Schulfrieden sichern», teilte die Behörde laut dem Nachrichtenportal „Der Westen“ mit. Ein funktionierender Schulbetrieb und das Erfüllen des Bildungsauftrags seien wichtiger als die Freiheit zur Religionsausübung. Allerdings sei die Wortwahl des Schreibens „unglücklich“, da sie einen falschen Eindruck erwecken könne. Denn das Beten sei unbedenklich möglich, wenn es den Schulbetrieb nicht beeinträchtige. Die Schule wolle die Namen der betreffenden Schüler auch nur sammeln, um mit ihnen über Alternativ-Lösungen wie Gebetsräume zu sprechen. Die Bezirksregierung betonte, dass das Gymnasium ihr als Schule mit einem großen Engagement für die Integration von Schülern anderer Religionen oder Herkunftsländer bekannt sei.

Die Schulleitung des Gymnasiums äußerte sich auf Nachfrage nicht. Das NRW-Schulministerium verwies auf das Schulgesetz des Landes. Darin seien Schulen als Räume «religiöser wie weltanschaulicher Freiheit» definiert. Agentur für Bildungsjournalismus / mit Material der dpa

32 Kommentare

  1. Was soll das? Wenn wir Menschen aus fremden Kulturkreisen bei uns willkommen heißen, arbeiten und leben lassen, dann bringen die eben ihre Kultur und auch ihre Religion mit (und auch, wie man an der Erdogan-Begeisterung merkt, ihre politischen Überzeugungen). Nicht alle Kulturen sind so areligiös wie die Europäer. Für einen Muslim ist das Gebet die religiöse Pflicht Nr. 1. Wer A sagt, muss auch B sagen (oder, nach Brecht, erkennen, dass A falsch war). Ich fände es vernünftiger, den Schülern einen ruhigen und abgeschirmte Raum zum Beten anzubieten.

    • Genau das will die schule ja tun. Ich würde aber jedem dieser Schüler jegliches beten verbieten, sobald bekannt wird, dass sie Alkohol trinken und/oder sexuell aktiv sind und/oder durch das beten nur provozieren wollen. Bei strenger Auslegung der Religion, was ja aufgrund des betens gegeben ist, ist Alkohol durchgehend und Sex vor der Ehe untersagt.

      • W’tal und Sharia-Polizei. War da nicht was?
        Es gibt in NRW mittlerweile an fast jeder Schule Kollegen und Kolleginnen, die Muslime sind, und deshalb die Gebetsvorschriften einschließlich der Ausnahmeregelungen (nachholen) kenne und die Schulkonferenz, die so einen Verbotsbeschluss fassen muss, beraten können.
        In diesem Zusammenhang erinnere ich auch an das bayrische Kruzifix-Urteil.

        • Es geht mir nicht um aktives Ausspionieren, lediglich um Zuhören z.B. während der Pausenaufsicht. Wenn die (ach so) religiösen Muslimen sich mit den offen nicht religiösen Mitschülern über den Kater des vergangenen Wochenendes unterhalten (nicht das Tier), kann es mit echter Religiösität nicht weit her sein. Außerdem kennt man ja seine Schülerschaft. Religiösität kann bei auf Krawall aufgelegten Schülern auch als Schikane vorgeschoben werden, um (mal wieder) im Mittelpunkt stehen zu können.

        • Im völligen Gegensatz zum bayrischen Kruzifix-Urteil geht es hier nicht um eine Vorschrift, die der Staat erlässt, sondern um das Recht zur Ausübung einer Handlung, die in der betreffenden Religion vorgeschrieben ist. Ich habe übrigens kaum Sympathie für den Islam, aber ungestörte Religionsausübung ist ein Grundrecht.

          • Ungestörter als in einem separaten Raum geht aus meiner Sicht nicht. Wegen mir auch in einem Raum, dessen Fenster nach Mekka oder im rechten Winkel dazu ausgerichtet sind. Allerdings geht Schulpflicht vor Religionsfreiheit, nicht umgekehrt.

          • Ich stimme Ihnen völlig zu. Allerdings kann ich hier keinen Gegensatz zwischen Schulpflicht und Religionsfreiheit erkennen. Die islam. Regeln zum Gebet sind flexibel genug, um es z.B. auf Pause oder Mittagszeit zu verschieben. Finden Sie, dass so ein separater Raum beaufsichtigt werden sollte?

          • Die Gebetszeiten passen aber nicht zur rhytmisierung des Unterrichts. Insofern ist der Einwand von @xxx berechtigt.

    • @Pälzer
      „Ein ruhiger und abgeschirmter Raum zum Beten“ hört sich vernünftig an, doch es fragt sich, ob die muslimischen Schüler ihn überhaupt wollen und ihre religiösen Riten nicht lieber demonstrativ vor den Augen der „Ungläubigen“ vollziehen.

      • Man kann sie ja vor die wahl stellen: Raum oder gar nicht. Der burkini hat vor Gericht ja auch gereicht. Als letzter Ausweg bleibt ja noch immer auszuwandern. Das luxusleben in Deutschland werden sie jedoch nicht aufgeben wollen.

      • Ja, das sollte man fragen. Soweit ich in dem Originalartikel (https://www.derwesten.de/region/muslimische-schueler-fallen-durch-provozierendes-beten-auf-wirbel-an-wuppertaler-gymnasium-id209791697.html)
        ersehen konnte, ist das Adjektiv „demonstrativ“ oder „provozierend“ aber nur in der Stellungnahme der Landesregierung verwendet worden; alle berichteten Handlungen dagegen sind einfach nur das (in islamischer Kultur) normale Tagesgebet. Nun finde ich es nicht überraschend, dass die rot-grüne Regierung Gebete verbietet. Aber was machen wir jetzt mit den Grundrechten in unserer Verfassung??

        • Schulpflicht ist auch Freiheitsberaubung …

          Ich habe den Artikel nicht gelesen und kenne die Schule nicht. _Wenn_ der Schulfrieden durch die Gebete gestört wird, dann sollte man den Schülern einen gesonderten Raum anbieten. _Wenn_ die Schüler gegen den Raum sind _und_ nur aus Provokation oder Entziehung vom Unterricht beten wollen (Alkoholgenuss ist für mich ein Zeichen dafür), dann kann man die Gebete auch untersagen.

  2. Interessant finde ich, das religiöse Praktiken auf der Toilette und das Ausrollen von Gebetsteppichen als „Bedrängung“ empfunden werden.

    Der Einzelfall ist sicher zu berücksichtigen, aber vielleicht wäre eine mögliche Lösung der Sache auch, mal mit den betroffenen Lehrkräften mal über ihr Bild von Muslimen und „dem Islam“ zu reden.

    Pegida und AfD sind auch in so manchen LK-Köpfen – aus Unwissenheit und Vorurteilen wird da gern mal Angst, „Angst“ und Ablehnung.

    Und zum Alkohol: Muslime sind genauso wenig monolitisch wie alle anderen Religionsangehörigen auch. Es gibt x Formen und Auslegungen, x Möglichkeiten, mal Fünfe gerade sein zu lassen, x Zugänge und Auswege. Am Wochenende was getrunken zu haben und trotzdem in der Selbst- und Peergruppenwahrnehmung ein guter Muslim zu sein, kann da problemlos funktionieren.

    Der eher altbacken-konservative Imam der nahen Moschee und die Großeltern sehen das vielleicht anders, aber was wissen die schon vom modernen Leben.

    • Wenn die Schüler darauf bestehen, während der Schulzeit unbedingt ihren Gebetsteppich ausrollen zu müssen, gelten sie für mich als altbacken-konservativ. Eine moderne westeuropäischen Welt, worunter die von christlichen Symbolen weitgehend befreite Schule fällt, kann auch die Bedingungen dafür vorgeben. Wirklich gute Muslime akzeptieren das Angebot, solange das Angebot nicht irgendwelchen religiösen Vorschriften widerspricht. Alle anderen sind auf Krawall gebürstet, wollen den bösen Christen eins auswischen, suchen Möglichkeiten, sich dem Unterricht zu entziehen usw.

      Tipp: Lesen Sie sich mal den wikipedia-Eintrag über den Alkoholverbot im Islam durch. Ein konsequent guter Moslem trinkt keinen Alkohol. Ähnliches gilt auch für Sexualität vor der Ehe. Keine Diskussion.

    • Hm – weder in einer Wuppertaler Schulleitung noch bei der Bezirksregierung würde ich einen hohen Anteil von „Pegida und AfD“ vermuten. So schmerzhaft es sein mag – diesen einen Fall können wir wohl nicht den Rechtspopulisten anlasten.

    • Sie haben völlig Recht mit Ihrer Beschreibung, wie verschieden Muslime ihre religiösen Regeln auslegen können, auch ich erlebe das in meiner Schule so. Aber was ist nun, wenn junge Muslime ihre Religion in einer alten Lesart ernst nehmen? Ich weiß, in der deutschen Mehrheitskultur wird auch ein traditionell gelebtes Christentum kaum noch akzeptiert. Was für eine Religionsfreiheit ist das: „Der Islam gehört zu Deutschland“ – aber wir (deutschen Ureinwohner) legen fest, was der richtige Islam ist?

      • Nein, hat sich auch keine landesregierung angemaßt. Das Problem der islamischen Verbände tritt ja offen zu Tage, wenn es um die Regulierungen für den Islamischen Religionssunterricht oder die Berufung von Hochstuhlinhabern für Islamkunde an deutschen Hochschulen geht. Es gibt anders als bei den anderen Konfessionen keine Absprechpartner mit „institutioneller Gewalt“ wie eine landeskirche, eine Diözäse oder dergl., die so etwas vereinbaren könnte.

        Die tasache, das ein großer Teil der Imame von der DITIB eingesetzt und bezahlt wird, mach Forderungen junger Muslime mit zumeist türkischen Wurzeln nicht glaubwürdiger.

      • Wir legen doch gar nicht fest, wie jemand zu glauben hat. Wir legen nur fest, wie man sich in einer öffentlichen Schule zu verhalten hat. Das gilt für fundamentale Christen(z.B. 12 Stämme), orthodoxe Juden, Moslems usw. usw.

        • Im Gegensatz zu Moslems und Juden darf man sich über Christen lustig machen. Ansonsten gebe ich Ihnen aber recht.

        • Die Sekte der 12 Stämme als Beispiel für „fundamentale Christen“ zu sehen, ist schon ein wenig verleumderisch. Genauso gut könnten Sie Buschkowski als typisch für die SPD-Migrationspolitik nennen …

          • Ersetzen Sie „fundamental“ durch extremistisch, mir fiel nur gerade keine andere Gruppierung ein, obwohl es da auch genug von gibt.

    • Interessant finde ich, das religiöse Praktiken auf der Toilette und das Ausrollen von Gebetsteppichen als „Bedrängung“ empfunden werden.

      Das steht so nicht im Artikel. Die sanitärräume werden nur in Verbindung mit den rituellen Waschungen erwähnt, nicht aber im Zusammenhang mit dem gebet bzw. dem Ausrollen des Gebetsteppichs.

      Sind die muslimischen Kollegen und Kolleginnen in NRW aalesamt Ungläubige, ich habe noch nichts von Forderungen dieser personengruppe gehört, die Schulleitungen sollten entsprechende Räume im Verwaltungstrakt zur Verfügung stellen.

      Wenn der Wunsch nach einem gebetsraum de facto religiösen Überzeugungen entspringen würde, dann wäre für diese Schülergruppe die SV der jeweiligen Schule ein Ansprechparten. Die SV könnte dann nämlich gegebenenfalls ihren eigenen SV-Raum, der ja nur periodisch genutzt wird, zur Verfügung stellen bzw über geeignete Möglichkeiten mit der SL verhandeln.

      Es ist schon verwunderlich, dass hier Forderungen erhoben werden, ohne die schulischen Gremien zu beteiligen. E s hadelt sich also nicht unbedingt um den Ausdruck religiöser Überzeugungen (Islam) sondern um die Zurschaustellung eigener politischer Vorstellungen (Islamismus).

      Im Gegnzug sollten die konfeswsionell gebundenen christlichen Schüler und Schülerinnen vielleicht einfordern, dass jeder Schultag mit einer kurzen Andacht in der aula zu beginnen hätte.

      • Stimme zu, was die Möglichkeiten angeht. Nun sind das aber Kinder/Jugendliche. Ich wüsste gerne, ob es neu Eingewanderte oder seit längerer Zeit Ansässige sind – kennen Sie die in D üblichen Beteiligungsstrukturen? Machen sie vielleicht einfach das, was sie schon immer gewohnt waren, ohne das Ausmaß des heraufbeschworenenn Konflikts auch nur zu ahnen? Ach, wenn Journalisten doch nur Hintergründe recherchieren würden …

        • Ich habe irgendwo mal gelesen, dass die Enkel der ursprünglichen Gastarbeiter zunehmend radikaler werden. Im Endeffekt sind das in Deutschland aufgewachsene und in irgendwelchen Subkulturen sozialisierte Menschen.

          • Eben nicht in Substrukturen aufgewachsen. Das ist ja das Verwunderliche.
            Es gibt die einen, die , die herausforderungen der „Einwanderung“ angenommen haben und sich in die bundesdeutsche Zivilgesellschaft integriert haben. Das ist u.a. daran zu erkennen, dass sie erkennbaren Abstand zu „Community“ halten. Teilweise werden sie sogar von ieser „Community“ geschnitten. Der Vorwurf ist dann, sie hääten sich assimiliert bzw. assimilieren lassen. Auffallendes Merkmal dieser gut integrierten Gruppen ist, dass sie sich nicht als „sonderlich religiös“ bezeichnet. Das sind Muslime, die ähnlich den Christen, die zu Weihnachten in die Messe gehen, nur an hohen Feiertagen eine Moschee aufsuchen. Teilweise sind ihre Kinder in konfessionelle Kindergärten gegangen und Freunde in der Nachbarschaft gesucht.

            Der andere teil ist mit den „Wutbürgern“ der Pegida-Bewegung oder Parteigängern der AfD zu vergleichen. Das sind die, die die Ursachen für jeden Misserfolg, den sie erlitten haben, bei anderen, der Zivilgeellschaft suchen. So wie die einen dann den Heilsversprechungen von Parteien am Rande des demokratischen Meinungsspektrums nachlaufen, begibt sich dieser Teil in die Gruppe der anderen Abgehängten, in die „Community“, die sich im Dunstkreis einer HinterhofMmoschee etabliert. Das sind die berüchtigten Parallelstrukturen, die sich etabliert haben, da Deutschland ja aus der Sicht einer Partei kein Einwanderungsland ist.
            Oder wie max Fritsch es gesagt hat:
            „Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen.“

            Diese muslimisch geprägte Parallelstruktur fällt nur deshalb so stark auf, da sie überwiegend aus türkischstämmigen Migranten besteht, die zahlenmäßig sehr groß ist. Das Problem dieser Gruppe ist aber, dass sie in der Türkei ebenso schlecht zu recht kommt wie hier. Die können gar nicht zurück, sind hier aber de facto nich angekommen. ein Leben im Zwischendeck.

            Es gibt Probleme, die sind hausgemacht. Die Tatsache, dass Parallelgesellschaften existieren, sagt eigentlich viel mehr über die Mehrheitsgesellschaft als über die Randgruppe aus.
            Stichwort: Falsch verstandene Toleranz.

  3. In meinen Augen ist die Sache ganz einfach:

    Schule ist nicht dazu da und auch nicht verpflichtet, jede religiöse Marotte eines jeden Schülers zu dulden. Das gilt für alle Religionen und grundsätzlich. Es gibt genug Moslems (nämlich die überwältigende Mehrheit), die nicht der Meinung sind, sich besonders waschen und dann öffentlichen beten zu müssen.

    Als maximales Entgegenkommen könnte die Schulleitung ja für die Pausen einen Raum zur Verfügung stellen, wenn es solch geeigneter Raum vorhanden ist (an meiner Schule wäre dies der Fall).

    Ich vermute allerdings, dass es hier weniger um Religion als viel mehr um Politik geht.

    • Zweutes Entgegenkommen ist ein Essen ohne Schweinefleisch in der Kantine. Vegetarisch zählt dazu, auch wenn es Muslime gibt, die das anders sehen.

      • Meine muslimischen Grundschüler essen prinzipiell keine Gummibärchen wegen der Schweinegelatine und fehlen manchmal an den muslimischen Feiertagen, das ist offiziell erlaubt. Wenn wir auf Klassenfahrt gehen, geben wir das im Schullandheim an. Bei uns in der Mensa gibt es 2 Gerichte, ein vegeatrisches und eines mit Fleisch oder Fisch. Sehr selten ist Schweinefleisch auf dem Speiseplan. Ob es wegen der wenigen Muslime ist, weiß ich nicht. Schweinefleisch ist zudem auch nicht gesund. Ich empfinde dies alles als keinen großen Aufwand. Wenn ich ein Kind der Zeugen Jehowas habe, dann darf das in bestimmten Dingen nicht mitfeiern oder bestimmte Lieder nicht mitsingen. Das ist alles noch im Rahmen, wenn diese Gruppen sich so weit anpassen, so weit es ihnen möglich ist. Man kann ja aufeinander zugehen. Bei den Christen war einmal der Versöhungsgedanke ganz groß. Da gibt es tolle Vorbilder. Wie ist das bei den Muslimen?
        Beim oben geschilderten Fall neige ich rein gefühlsmäßig dazu, die Einschätzung von xxx zu teilen.

    • hate speech?

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