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Jugendoffiziere der Bundeswehr tummeln sich immer öfter in Schulen – Bericht: Großes Interesse

SCHWERIN. Die drei Jugendoffiziere der Bundeswehr in Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Aktivitäten ausgeweitet. Im Schuljahr 2015/16 erreichten sie in den Schulen, Berufsschulen und Hochschulen des Landes sowie bei Bildungsträgern mit 136 Veranstaltungen 3164 Teilnehmer. Das sei ein leichter Anstieg im Vergleich zum Schuljahr davor, sowohl bei den Veranstaltungen als auch bei den Teilnehmern, heißt es im jüngsten Jahresbericht der Jugendoffiziere, den das Bildungsministerium auf seiner Internetseite veröffentlicht hat. Angeblich stößt das Angebot auf ein großes Interesse der Schulen.

Die Werbe-Serie der Bundeswehr läuft auf youtube.de. Screenshot.

Das Spektrum der Veranstaltungen reicht demnach von Schulvorträgen über Truppenbesuche bis hin zu Projekttagen und mehrtägigen Seminaren zum Thema Sicherheit. Die Jugendoffiziere stimmen dem Bericht zufolge die Themen mit den Lehrern vorher ab. Lehrer und Dozenten machten gern vom Angebot der Jugendoffiziere Gebrauch, um deren Expertise im Bereich der Sicherheitspolitik zu nutzen. Besonders groß sei das Interesse an den aktuellen internationalen Krisen und ihren Folgen. Das Image der Bundeswehr schätzten die Teilnehmer als «eher positiv» ein.

Die Auftritte von Jugendoffizieren insbesondere in Schulen und Berufsschulen ist umstritten. Die Linke übt immer wieder Kritik daran. Gemäß einer Vereinbarung mit dem Land dürfen die Jugendoffiziere bei ihren Auftritten nicht für Jobs in der Bundeswehr werben, sondern sollen ausgewogen informieren. dpa

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Ein Kommentar

  1. Ich bezweifle mal stark, dass die Jungoffiziere tatsächlich neben der unbestritten guten Ausbildung auch die ebenfalls unbestrittenen psychischen und / oder körperlichen Folgen von Kampfeinsätzen thematisieren. Aus diesem Grund habe ich etwas gegen diese Schulbesuche und hoffe, nie bei einer solchen Veranstaltung Aufsicht führen zu müssen.

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