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Weniger Jugendliche wegen Alkoholrausch im Krankenhaus – bundesweiter Trend

Die Zahl der Jugendlichen, die in Hessen wegen akuten Alkoholrausches stationär behandelt werden müssen, geht zurück. 2015 ist die Zahl im vierten Jahr in Folge gesunken, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Demnach gab es zunächst von 2000 bis 2011 landesweit einen kontinuierlichen Anstieg von 536 auf 1 488 Fälle. Seit 2012 geht die Zahl der Patienten im Alter von 10 bis 18 Jahren jedoch wieder zurück: So waren es 2015 über 400 Fälle weniger als noch 2011.

Nach Angaben der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, ist dieser positive Trend auch bundesweit zu beobachten. So habe es seit der Jahrtausendwende zunächst einen starken Anstieg auf fast 27 000 Fälle im Jahr 2012 gegeben. 2015 habe sich die Zahl jedoch im dritten Jahr infolge auf rund 22 000 Patienten verringert. Dies zeige, dass die Präventionsarbeit anschlage. Dennoch sei jeder Fall einer zuviel: „Es kann nicht sein, dass bei uns im Jahr 2600 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren infolge einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen“, sagte Mortler. dpa

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