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Bayerischer Elternverband: Von „Frühsexualisierung“ durch neue Richtlinien zur Sexualerziehung kann keine Rede sein

AUGSBURG. Am vergangenen Wochenende fand in der Universität Augsburg die Landesversammlung des Bayerischen Elternverbands statt. In einer Pressemitteilung dazu heißt es: „Der öffentliche Teil am Vormittag bot Einblicke in die Zukunft des Unterrichts an bayerischen Schulen. Dr. Wolfgang Ellegast vom bayerischen Kultusministerium stellte die neuen Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung vor, die im Vorfeld für lautstarken Protest von Aktionsgemeinschaften wie ‚Demo für alle‘ gesorgt hatten. Dass die erhobenen Vorwürfe, Kinder würden durch sie „frühsexualisiert“ und einer ‚Gender-Ideologie‘ unterworfen, vollkommen haltlos sind, wurde spätestens an diesem Vormittag klar. Dies war das besondere Anliegen des BEV, der sie schon im Entwurfsstadium für ein ganz ausgezeichnetes Papier gehalten hatte.

Akzeptanz? Nein danke – „Demo für alle“ feiert neue Richtlinien zur Sexualerziehung in Bayern als Erfolg für sich

Der zweite Vortrag des öffentlichen Teils widmete sich dem digitalen Unterricht, dem eine immer größere Bedeutung zukommt und der großartige Möglichkeiten eröffnet, jeden Schüler auf seine ganz eigene Art lernen zu lassen. Was das Erlernen digitaler Fertigkeiten und der Umgang mit dem Internet angeht, so hinkt die Schule weit hinter dem her, was die Arbeitswelt schon heute verlangt. In Bayern wurde für den digitalen Unterricht die Plattform ‚mebis‘ entwickelt, wo Lehrer – unter anderem – die von ihnen entwickelten digitalen Unterrichtseinheiten einstellen, austauschen und weiterentwickeln können. Jörg Schmid, medienpädagogisch-informationstechnischer Berater für die Realschulen in Schwaben, bot einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten von „mebis“. Nach den Vorträgen ergaben sich anregende Diskussionen.

Im internen Teil am Nachmittag wurde ein neuer Landesvorstand gewählt. Martin Löwe als Vorsitzender und Henrike Paede als stellvertretende Vorsitzende wurden in ihren Ämtern bestätigt, zur weiteren stellvertretenden Vorsitzenden wurde Ulrike Stautner bestellt. Schriftführung und Kasse bleiben in den bewährten Händen von Monika Roemer-Girbig und Margit Alfes. Doris Olschner und Linda Summer-Schlecht bleiben Beisitzerinnen. Als neue Beisitzer konnten der EVO-Vorsitzende Prof. Dr. Ernst Fricke, Renate Löwe, Detlev Mwero Mwachiti und Giuseppe Santo gewonnen werden.

Aus Sorge darüber, dass die politische Entwicklung einiger Länder auf Deutschland übergreifen könnte, aber auch, um postfaktischen und demokratiefeindlichen Haltungen entgegenzuwirken, beschloss der neu gewählte Landesvorstand, das Thema „Demokratie“ zum Leitmotiv des Jahres zu machen. ‚Schon in der Schule muss praktische Demokratie gelernt werden‘, begründet Martin Löwe diesen Beschluss. ‚Sie muss sowohl die Mitbestimmung der Schüler wie auch der Eltern umfassen.'“

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