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Dschungelcamp-Affäre: Verurteilte Lehrerin will Geldstrafe von 10.000 Euro nicht akzeptieren – Berufung

LÜNEBURG. Im Prozess gegen die Mutter von Dschungelcamp-Teilnehmerin Nathalie Volk (20) hat der Verteidiger Berufung eingelegt. Das teilte ein Sprecher des Landgerichts Lüneburg am Dienstag mit. Das Amtsgericht Soltau hatte die Lehrerin am vergangenen Donnerstag wegen Gebrauchs eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses zu einer Geldstrafe von 140 Tagessätzen von jeweils 70 Euro verurteilt.

Sie hatte ihre prominente Tochter im Januar 2016 zu den Dreharbeiten der RTL-Show «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» nach Australien begleitet. Die Lehrerin war krankgeschrieben worden, nachdem sie zuvor vergeblich einen Antrag auf Urlaub eingereicht hatte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die 47-Jährige das Attest durch falsche Angaben bekommen hat.

Die Landesschulbehörde hat die Lehrerin im Januar vom Dienst suspendiert. Zuvor hatte das Amtsgericht Soltau im Dezember einen Strafbefehl von 7000 Euro gegen die Frau verhängt. Den hatte sie aber nicht akzeptiert, so kam es zum Prozess. Die Lehrerin weist die Vorwürfe zurück. Die Bezüge der 47-Jährigen seien auf die Hälfte gekürzt worden, sagte ihr Rechtsanwalt am Donnerstag. Er gehe dagegen bereits vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg vor. dpa

Dschungelcamp-Affäre: Lehrerin muss nach falscher Krankschreibung fast 10 000 Euro Strafe zahlen

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