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Eisenmann für Zusammenlegung kleiner Grundschulen

STUTTGART. Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann hat sich in eine Zeitungsinterview für die Bündelung kleiner Grundschulen ausgesprochen. Andernfalls sei das Problem des Unterrichtsausfalls nicht zu lösen. Zwang ausüben will sie jedoch nicht.

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hält die kleinteiligen Grundschulstandorte im Land für problematisch. «Es gibt den verständlichen Wunsch der Eltern und Kommunen, eine möglichst nahe Beschulung zu sichern», sagte sie der «Rhein-Neckar-Zeitung» (Samstag). «Für die Kinder ist es sinnvoll, jeden der knapp 2500 Grundschulstandorte zu erhalten – aber nicht unbedingt, was den Ressourceneinsatz und die Pädagogik angeht.»

Dorfschule

Für die Kinder sei es sinnvoll jeden Grundschulstandort zu erhalten, für die Pädagogik nicht, so Susanne Eisenmann im Interview. (Dorfschule) Foto: michael.berlin / flickr (CC BY-SA 2.0)

Beispiele von Schulen mit insgesamt nur 30 Schülern und zwei Lehrern gebe es in anderen Bundesländern nicht. Sie wolle die Schulen nicht zu Zusammenschlüssen zwingen. Aber: «Wenn wir die Kleinteiligkeit erhalten wollen, ist beispielsweise das Problem von Unterrichtsausfällen nicht zu lösen.» (dpa)

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Ein Kommentar

  1. Will man wirklich in das Lernumfeld investieren, sollte man Schule(n) nicht zentralisieren, sondern dezentralisieren. Möglichst kleine Einheiten, nicht möglichst große sollten das Ziel sein! Da sollte man sich Bildung mal was kosten lassen.

    Oje, was da abläuft, erinnert mich an die Städteplanung der 50-er, 60-er Jahren (die ich natürlich nur vom Hörensagen kenne). Später hat man’s dann vielfach bereut.

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