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Lehrer sollen ausgeschlagene Zähne retten – rund 1000 Schulen bekommen Unfallboxen

MAGDEBURG. Rund 1000 Schulen in Sachsen-Anhalt erhalten sogannte Zahnrettungsboxen. Die Behältnisse, in denen ausgebrochene Zähne von Schülern aufbewahrt werden können, sollen am Montag zunächst in Halle und der Umgebung verteilt werden, wie das Bildungsministerium mitteilte. Später sollen weitere Schulen folgen. Die kleinen Rettungsflaschen enthalten eine Nährlösung. Diese sichert das Überleben ausgebrochener Zähne, bis die Stücke wieder angeklebt oder eingepflanzt werden können. Die Aktion soll die Folgen von Unfällen im Sportunterricht, auf dem Pausenhof und in den Schulen schmälern. dpa

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4 Kommentare

  1. Das ist ein Fehler, der Artikel sollte am 1. April erscheinen.
    Oder???

    • Axel von Lintig

      Nein, diese Zahn-Boxen gibt es wirklich, um herausgeschlagene Zähne zu sichern und um diese dann wieder mit der Zahnwurzel in einer Zahnklinik wieder einzusetzen.
      Wir haben diese Boxen auch im Rettungsdienst und konnten damit schon mehrfach betroffenen Personen nach Verkehrsunfällen damit zur Zahnerhaltung verhelfen.
      Alternativ geht das auch mit ultrahoch erhitzter H-Milch. Allerdings ist die Überlebensrate schlechter als in diesem Nährmedium.

    • In Niedersachsen gab es auch mehrfach schon Aktionen, in der die Boxen für Schulen gestiftet wurden, unsere erste war vor Jahren kostenlos.
      Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, eine neue Box zu bekommen, wenn eine genutzt wurde, aber sie sind ohnehin erschwinglich.

  2. Wenn man bedenkt, wie viele Zähne verloren gehen, schon sinnvoll.

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