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Chemie-Lehrerin lässt sich von ihrem Sohn helfen, den Unterricht vorzubereiten – nach einem Unfall mit Säure drohen ihr disziplinarrechtliche Konsequenzen

HAMBELN. Eine Lehrerin will am Sonntag mit ihrem Sohn den Chemieunterricht vorbereiten – doch es kommt zu einem Unfall. Für die Frau könnte das womöglich Konsequenzen haben.

Nach einer Explosion im Chemieraum eines Gymnasiums in Hameln, bei der eine Lehrerin und deren Sohn verletzt wurden, hat sich die Landesschulbehörde eingeschaltet. Geklärt werden solle, ob sich der Sohn in der Schule aufhalten durfte, sagte eine Sprecherin am Montag. «Bei einem Pflichtverstoß der Lehrerin wären personal- und disziplinarrechtliche Maßnahmen zu prüfen.»

Nach Angaben der Polizei hatten die Lehrerin und ihr Sohn am Sonntagabend Chemikalien einsortiert, um den für Montag am Viktoria-Luise-Gymnasium geplanten Chemieunterricht vorzubereiten. Aufgrund einer chemischen Reaktion explodierte eine Flasche mit flüssigem Inhalt. Dabei wurde Salzsäure freigesetzt. Die 56 Jahre alte Lehrerin und ihr 24-jähriger Sohn wurden verletzt. Sie kamen in eine Klinik, die Feuerwehr entsorgte die Chemikalien. dpa

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