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Französischwettbewerb FrancoMusiques

Schulklassen aus Münster, Hohenschwangau, Simmern und Plochingen gewinnen beim Französischwettbewerb FrancoMusiques mit selbstgeschriebenen Chansons

Hört man sich die selbstgeschriebenen Französischlieder der Schülerinnen und Schüler aus Münster, Hohenschwangau, Simmern und Plochingen an, kommt Freude und Optimismus auf und schnell wird klar: Um das Europa der Jugend müssen wir uns keine Sorgen machen. Vier Schulklassen haben beim Schülerwettbewerb FrancoMusiques das Rennen gemacht und wurden mit Geldpreisen von insgesamt 2.000 Euro ausgezeichnet. Der Musikwettbewerb wird vom Institut Francais, der Musikagentur bureauexport und dem Cornelsen Verlag initiiert. In diesem Jahr beteiligten sich deutschlandweit 1.300 Jugendliche und ihre Französisch- und Musiklehrkräfte mit selbstkomponierten Songbeiträgen in französischer Sprache. Im Rahmen der prämierten Projekte ist gelungen, was übergeordnetes Ziel des Französischunterrichts und das besondere Anliegen von FrancoMusiques ist: Klischees mit Humor kontern, echte Begegnung herbeiführen, kulturelle Unterschiede überbrücken und die Türen ganz weit aufstoßen.

Die Klasse 6f des Pascal-Gymnasiums Münster (Nordrhein-Westfalen) hat mit ihrem Lied „Ce matin“ im diesjährigen Wettbewerb Platz 1 belegt und erhielt dafür ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Die Jury war beeindruckt von der Motivation und sprachlichen Bravour der 30 sehr jungen Lerner und gratulierte der engagierten Französischlehrerin Angela Voges dafür. Musikalisch unterstützt wurde die Klasse von engagierten Eltern.

Eine große Familie Dank der Vielfalt an verschiedenen Muttersprachen in der Klasse: Mit ihrem Lied „Une grande famille“ überzeugte die Klasse 9c vom Gymnasium Hohenschwangau (Bayern) die Jury, die den 2. Platz und ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro vergab. Der Beitrag der 32 Neuntklässler entstand unter der Ägide der Französischlehrerin Carina Schleicher und dem Musiklehrer Alexander Schiefele. „Musik verbindet und berührt. FrancoMusiques ist deshalb eine tolle Initiative, um das Interesse an der französischen Sprache und Lebensart zu stärken. Der Musikwettbewerb ist zudem ein aktiver Beitrag, für das Miteinander in Europa“, hob der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke hervor, aus dessen bayerischen Wahlkreis die zweitplatzierten Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hochenschwangau kommen.

Beeindruckt hat die FrancoMusiques-Jury auch der Leistungskurs Französisch der Klasse 11e vom Herzog-Johann-Gymnasium Simmern (Rheinland-Pfalz). Mit dem Lied „Je ne suis pas d’ici“ belegten die sieben Schülerinnen und Schüler Platz 3 und erhielten ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro. Die betreuende Französischlehrerin ist Ingrid Jacob-Appel.

Über 60 Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen vom Gymnasium Plochingen (Baden-Württemberg) und der französischen Partnerschule Pierre de Dreux erhielten für ihr gemeinsames Lied „Préjugé“ den DFJW-Sonderpreis. Diesen vergibt das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) für eine Schülerproduktion, die aus einer Zusammenarbeit mit der französischen Partnerklasse hervorgeht. Der Beitrag entstand unter der Ägide der Französischlehrkräfte Christiane Philipp, Werner Pfeiffer und Cécile Rouleaux.

Die Initiative FrancoMusiques wurde vom Institut français Deutschland, dem französischen Musikexportbüro bureauexport und dem Cornelsen Verlag vor zehn Jahren ins Leben gerufen. Mit dem Schülerwettbewerb wollen die Partner das Interesse für die französische Musik und Sprache stärken. Ausführliche Informationen zum Wettbewerb, kostenfreie Musik-Downloads und Unterrichtsmaterialien unter: cornelsen.de/francomusiques

 

Initiatoren von FrancoMusiques:

Institut français Deutschland
Mehr als 24 Städte in ganz Deutschland beherbergen eine französische Kulturvertretung. Das Institut français Deutschland vereint unter seinem Dach elf Instituts français und drei Kulturantennen. Zu den zehn deutsch-französischen Kulturzentren unterhält es enge Kooperationen. Der Leiter des Instituts ist zugleich auch Leiter der Kulturabteilung der Französischen Botschaft in Berlin. Jedes der elf Institut français bundesweit bietet ein umfangreiches Kursangebot und gestaltet sein individuelles Kulturprogramm. Die Leiter der Institute in Hamburg und Stuttgart vertreten Frankreich in den beiden Städten zugleich als Generalkonsul. Die deutsch-französischen Zentren, im Wesentlichen von den Städten und Ländern getragen, ergänzen dieses Angebot und tragen ebenfalls bundesweit zur Verbreitung der französischen und frankophonen Sprache und Kultur bei. Die immer engeren Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland machen Kenntnisse der Partnersprache und -kultur zunehmend wichtig und erforderlich. Daher legt das Institut français Deutschland sehr großen Wert auf die Förderung der französischen Sprache mit einem vielfältigen pädagogischen Angebot und der Unterstützung der Mobilität nach Frankreich. institutfrancais.de/bildung

bureauexport Berlin
Das französische Musikexportbüro ist eine gemeinnützige Organisation, die sowohl vom französischen Staat als auch von der französischen Musikindustrie finanziell unterstützt wird. Ihre Aufgabe besteht darin, französische Musikproduktionen im Ausland zu fördern. Seit seiner Gründung 1993 hat das bureauexport zahlreiche pädagogische Projekte initiiert und mitgestaltet. french-music.org

Cornelsen Verlag
Das Engagement für das Lernen von Fremdsprachen ist bei Cornelsen historisch geprägt. Franz Cornelsen gründete den Berliner Verlag 1946 mit dem Ziel, einen Beitrag zur internationalen Verständigung zu leisten. Als innovatives Unternehmen schafft Cornelsen begeisternde Bildungslösungen, die individuellen Lernerfolg ermöglichen. Cornelsen entwickelt Unterrichtskonzepte und Bildungsmedien in Print und Digital für die unterschiedlichsten Zielgruppen und Einsatzszenarien. Die Produkte sorgen dafür, dass guter Unterricht gelingt und Lernende erfolgreich zum Ziel kommen. Der Verlag hat mehr als 24.000 Titel sind in seinem Sortiment und ist ein Unternehmen der Franz Cornelsen Bildungsgruppe. cornelsen.de/francomusiques

Deutsch-Französisches Jugendwerk
Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ist eine internationale Organisation im Dienst der deutsch-französischen Zusammenarbeit und stiftet den Sonderpreis 2017. Seit 1963 hat es mehr als acht Millionen junge Deutsche und Franzosen die Teilnahme an über 300.000 Austauschprogrammen ermöglicht. dfjw.org

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