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Schon fast jeder zweite Grundschüler wechselt zur Fünften auf das Gymnasium: Neue Statistik für Baden-Württemberg birgt Zündstoff

STUTTGART. Das Gymnasium baut seine Position als beliebteste Schulart bei den weiterführenden Schulen in Baden-Württemberg leicht aus. 36.700 Kinder seien für das Schuljahr 2017/2018 angemeldet worden und damit 589 mehr als vor einem Jahr (plus 1,6 Prozent), teilte das Kultusministerium am Mittwoch in Stuttgart mit. Somit wechseln nun 43,9 Prozent der Grundschüler nach Ende der 4. Klasse auf diese Schulart. Insgesamt seien den vorläufigen Zahlen zufolge landesweit 83.563 (Vorjahr 84.017) junge Leute an den öffentlichen Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen für die fünfte Klasse angemeldet worden.

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) sagte: «Wir stellen außerdem fest, dass die Schülerzahlen keineswegs in der jahrelang prognostizierten Geschwindigkeit abnehmen.» Bei den Haupt- und Werkrealschulen gingen die Zahlen leicht auf 5.144 Schüler zurück. Bei den Realschulen nahmen sie leicht auf 29 340 Kinder zu. Damit wird laut Mitteilung im Schuljahr 2017/18 mehr als jeder dritte Schüler an den Klassen 5 der weiterführenden Schulen eine Realschule besuchen. An den Gemeinschaftsschulen sinkt die Zahl der Anmeldungen auf 12.379 (Vorjahr: 13 505) Schüler. Damit werden demnach 14,8 Prozent der Schüler an den Klassen 5 der weiterführenden Schulen an dieser Schulart lernen. dpa

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