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Springerstifel, Einsatzweste, Rucksack: Ex-Schüler kommt martialisch in Schwarz – Amok-Alarm. Polizei lobt Schulleitung nach Entwarnung

MÜNCHEN. Ein 18-Jähriger hat bei einem Auftritt an seiner ehemaligen Schule in München mit seinem martialischen Outfit einen Amokalarm ausgelöst. Der junge Mann, der seit Dezember nicht mehr an der Berufsschule war und früher bereits mit aggressivem Verhalten aufgefallen war, erschien laut Polizei am Montag schwarz gekleidet mit Springerstiefeln, Einsatzweste, Funkgerät und einem Rucksack. Aus dem Rucksack hätten Drähte herausgeschaut, teilte die Schulleiterin der Polizei mit, die daraufhin mit rund 70 Kräften anrückte.

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Nach der Durchsuchung des Schülers sowie des gesamten Schulgeländes gab es Entwarnung: Die Beamten fanden weder Sprengstoff noch Waffen. Bei den von der Schulleiterin wahrgenommenen Drähten dürfte es sich um Kopfhörer gehandelt haben.

Offenbar wollte der 18-Jährige wirklich nur reden. «Wir haben Hinweise darauf, dass er tatsächlich eine Aussprache gesucht hat», sagte Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins. Warum er sich dazu so auffällig gekleidet habe, sei noch ungeklärt. Der 18-Jährige sei vorübergehend festgenommen worden. Auch wenn es am Ende ein Fehlalarm bleib: «Die Schulleitung hat schnell und richtig reagiert», sagte da Gloria Martins. Die Schüler seien sofort informiert worden, dass sie ihre Klassenräume von innen absperren sollten, bis die Situation geklärt sei. Das Sicherheitskonzept der Schule habe gut funktioniert. dpa

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