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Startschuss für die „Verbraucherschule 2017“ – neue Auszeichnungsrunde mit neuem Netzwerk

BERLIN. Ab dem 15. Mai 2017 können sich allgemeinbildende Schulen um die Auszeichnung „Verbraucherschule“ bewerben. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ehrt damit zum zweiten Mal Schulen, die sich in besonderem Maße für Verbraucherbildung einsetzen. Erstmals gibt es begleitend ein Netzwerk von Verbraucherschulen, damit der Ideenaustausch und die gegenseitige Unterstützung gefördert werden.

Das Leben ist voller Konsumentscheidungen, mit denen Kinder und Jugendliche schon früh konfrontiert werden – angefangen bei Handyverträgen, über den täglichen Einkauf im Supermarkt bis hin zu AGBs im Internet. Eltern und Schüler fordern daher immer häufiger, dass Konsum- und Verbraucherkompetenzen auch an Schulen gestärkt werde müssen – damit Kinder zu selbstbestimmten und kritischen Konsumenten werden.

Neue Auszeichnungsrunde „Verbraucherschule“ startet heute. Foto: vzbv.

Die Auszeichnung „Verbraucherschule“ des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) dient eben diesem Ziel. „Mit Verbraucherbildung auf dem Stundenplan können Schulen wichtige Alltagskompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler stärken. Die Auszeichnung ehrt besonders engagierte Schulen und setzt damit ein Zeichen für mehr Verbraucherbildung“, sagt Vera Fricke, Leiterin der Stabsstelle Verbraucherbildung des vzbv zum Start der neuen Auszeichnungsrunde. Bewerben können sich bundesweit alle allgemeinbildenden Schulen, die im Klassenzimmer oder auch außerhalb des Unterrichts Schwerpunkte in den Themen Finanzen, Medien, Ernährung und nachhaltiger Konsum setzen.

Unterstützungsangebote für Schulen und Lehrkräfte

Für interessierte Schulen stellt der vzbv in diesem Jahr Unterstützungsangebote bereit, um sie auf dem Weg zur Verbraucherschule zu begleiten. Auf der Webseite www.verbraucherbildung.de erhalten Schulen alle nötigen Informationen. Auch können sie sich dort mittels einer Interessensbekundung für das neue „Netzwerk Verbraucherschule“ anmelden. Ziel ist es, dass sich Schulen dort gegenseitig beraten, Probleme ansprechen und voneinander lernen. Neben dieser neuen Plattform wird es außerdem ein Starter-Kit geben, das hilfreiche Impulse und Anleitungen zur Bewerbung enthalten soll.

Auszeichnung in Gold und Silber

Bereits zum zweiten Mal schreibt der Verbraucherzentrale Bundesverband die Auszeichnung Verbraucherschule aus. In der ersten Auszeichnungsrunde 2016 wurden bereits 14 Schulen als geehrt – davon sieben als Verbraucherschule Silber und sieben weitere als Verbraucherschule Gold. Die Auszeichnung in Silber erhalten Schulen, die Verbraucherbildung in Form von mindestens vier Maßnahmen pro Schuljahr aktiv umsetzen; die Verbraucherschulen Gold müssen darüber hinaus Verbraucherbildung im Schulcurriculum, im Schulentwicklungs- oder Qualitätsprogramm verankert haben.

Voraussetzung für eine Bewerbung ist der ausgefüllte Bewerbungsbogen in der jeweiligen Kategorie sowie die Interessensbekundung im Netzwerk Verbraucherschule (das gilt auch für Schulen, die bereits im vergangenen Jahr ausgezeichnet wurden). Jede Bewerberschule muss außerdem ein Schulteam benennen, das die Umsetzung koordiniert und als Ansprechpartner dient.

Die Auszeichnung Verbraucherschule wird durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz gefördert. Bewerbungsschluss für die Auszeichnung Verbraucherschule ist der 31. Oktober 2017. N4t

 

Weitere Informationen unter: http://www.verbraucherbildung.de/artikel/bewerbungsprozess-fuer-die-auszeichnung-verbraucherschule

 

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