Immer mehr Fälle von “Strand-Outfits” in der Schule – Gymnasium erlässt Kleidungsregeln

5

HAMBURG. Keine kurzen Röcke, keine bauchfreien Shirts, keine Mützen: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Eppendorf in Hamburg sollen künftig klare Kleidervorgaben einhalten. So sollen sie auch bei sommerlichen Temperaturen auf «übertiefe Dekolletés, bauchfreie Shirts, pofreie Shorts und zu kurze Röcke» verzichten. Lehrer, Eltern und Mitglieder der Schülerschaft hätten mit großer Zustimmung beschlossen, die Schulordnung um den Punkt «Kleidung» zu erweitern, teilte Schulleiterin Maike Languth am Montag mit. Auch Mützen und Kappen müssen die Schüler während des Unterrichts und beim Mittagessen ablegen.

Die Hotpants von Schülerinnen fallen mitunter sehr knapp aus. Foto: David Holt / flickr (CC BY-SA 2.0)
Die Hotpants von Schülerinnen fallen mitunter sehr knapp aus. Foto: David Holt / flickr (CC BY-SA 2.0)

Es habe gehäufte Fälle «von eindeutig eher für den Strand geeigneten Outfits» gegeben, teilte Languth mit. Die Ergänzung sei nicht als Kleiderordnung zu verstehen, sondern solle vielmehr alle Mitglieder der Schulgemeinschaft darauf hinweisen, «dass eine Schule ein Ort des Lernens und des Arbeitens ist» und angemessene Kleidung erfordere. dpa

Zurück in die 50-er Jahre? Direktorin verbietet Hotpants an Schule – Empörungwelle im Internet

Anzeige


Anzeige


5 KOMMENTARE

  1. Finde ich vernünftig. Gürtel sollen ein Accessoire und kein (ersetzendes) Kleidungsstück sein. Dasselbe gilt auch für Muskelshirts und Spaghettiträger. Bauchnabel brauchen während der Unterrichtszeit keine frische Luft.

  2. Die Schule ist für die SchülerInnen der Arbeitsplatz. Und es gibt m.W. wenig seriöse Berufe, wo man bauchfrei tief dekolletiert mit Hot Pants am Arbeitsplatz erscheint

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.