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Schüler in Supermärkte gelockt? Ministerium setzt gemeinsame Aktion mit Rewe nach Elternprotest aus

WIESBADEN. Nach heftiger Kritik des Landeselternbeirats setzt das hessische Umweltministerium eine gemeinsame Aktion mit dem Handelskonzern Rewe vorerst aus. Das sagte am Mittwoch Ministeriumssprecher Mischa Brüssel de Laskay in Wiesbaden. Zuvor hatten der Landeselternbeirat und die Landeschülervertretung gefordert, die Aktion «Sauberhafte Rallye» unverzüglich zu beenden.

Kümmert sich offenbar ein bisschen zu intensiv um hessische Schulkinder: Die Lebensmittelkette Rewe. Foto: chrisch_ / flickr (CC BY-NC 2.0)

Kümmert sich offenbar ein bisschen zu intensiv um hessische Schulkinder: die Lebensmittelkette Rewe. Foto: chrisch_ / flickr (CC BY-NC 2.0)

Die «Sauberhafte Rallye» wird im Rahmen der Aktion «Sauberhaftes Hessen» gemeinsam von Umweltministerium und Rewe veranstaltet. Der Landeselternbeirat erklärte, die Kinder würden in Märkte der Kette geführt und erhielten dort Geschenke. Ziel sei «offensichtlich die Produkt- und Markenwerbung» für Rewe. Elternbeirats-Geschäftsführerin Tanja Pfennig kritisierte, Kindergartenkinder und Grundschüler würden von Rewe instrumentalisiert.

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Umwelt- und Kultusministerium prüfen nun, ob und wie die Aktion fortgesetzt werden kann. Solange noch keine Entscheidung gefallen ist, ruhe die Umwelt-Rallye, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums. Anja Krauskopf, Sprecherin von Rewe-Mitte, wies die Kritik zurück: «Uns geht es darum, die Kinder für gesundes Essen und nachhaltiges Einkaufen zu sensibilisieren.» Rewe unterstütze die Aktion «Sauberhaftes Hessen» seit vielen Jahren als Sponsor. dpa

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