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OECD fordert bessere Arbeitsbedingungen für Lehrer und Erzieher – den Kindern zuliebe

PARIS/BERLIN. Regierungen sollten stärker in den Ausbau von bezahlbaren und hochwertigen Betreuungsangeboten investieren. Damit könnten sie Kindern helfen, ihr Potenzial zu entfalten,  Armut reduzieren und soziale Mobilität steigern. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse der OECD-Studie „Starting Strong 2017“, die aktuell vorgestellt wurde.

Die meisten OECD-Länder haben in den vergangenen Jahren ihre Investitionen in Angebote frühkindlicher Bildung und Ganztagsbetreuung erhöht. Nun geht es dem Bericht zufolge darum, die Arbeitsbedingungen der Lehrer und Erzieher zu verbessern, eine stärkere Beteiligung der Eltern zu fördern und moderne Lehrmethoden besser zu integrieren.

Kinder profitieren von einer guten frühkindlichen Bildung. So schneiden etwa 15-Jährige bei der PISA-Auswertung besser ab, wenn sie schon vor der Schule einen Kindergarten oder eine ähnliche Einrichtung besucht haben. Besonders stark ist der Effekt bei Kindern, die aus schwierigen sozialen Verhältnissen stammen.

Im Durchschnitt verwenden die Länder 0,8 Prozent ihres BIPs auf die frühkindliche Erziehung, 70 Prozent davon stammen aus den öffentlichen Haushalten.

Auch in Deutschland wurde in den vergangenen Jahren die frühkindliche Bildung stark ausgebaut. So hat sich etwa die Betreuungsquote von unter 3-Jährigen spürbar erhöht und stieg zwischen 2005 und 2014 von 14 auf 37 Prozent. Im OECD-Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld. Die höchste Betreuungsquote bei unter 3-Jährigen verzeichnet Dänemark mit 65 Prozent.

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