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„Scherz“ zum Schulabschluss: Abiturient zündet Rauchbombe – und löst Großeinsatz von Rettungskräften aus. Zwei Dutzend Verletzte

BAD LAER. Ein aus dem Ruder gelaufener Abi-Scherz hat im niedersächsischen Bad Laer bei Osnabrück für Aufregung gesorgt: Eine Rauchbombe wurde gezündet. Zwei Dutzend Schüler hatten sich danach wegen Atembeschwerden gemeldet.

Eine Rauchbombe hat an einer Oberschule in Bad Laer bei Osnabrück am Dienstag möglicherweise 24 Schüler verletzt. Die Schulabgänger ließen die Rauchbombe am Vormittag während einer Abschlussveranstaltung losgehen, teilte die Polizei mit. Die Aktion war offensichtlich Teil eines Scherzes. Danach waren zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz, weil die Schüler Rauchdämpfe einatmeten.

Zunächst hieß es, 15 Schüler seien leicht verletzt. Insgesamt hätten sich aber zwei Dutzend Schüler gemeldet, die nach dem Einatmen des Rauches über Atembeschwerden und Hustenreiz klagten, teilte die Polizei Osnabrück am Dienstagabend mit. Zum Teil wurden die Kinder vorsorglich in umliegenden Krankenhäusern versorgt. Gegen einen Jugendlichen wird nun wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt. dpa

 

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