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Ab sofort: Verkehrsminister Dobrindt verspricht Milliarden für digitales Lernen an Schulen – Wankas Versprechen steht noch aus

Deutschlands Schulen sollen ab sofort Geld aus dem milliardenschweren Bundesprogramm zum Internet-Breitbandausbau erhalten können. «Jede Schulklasse braucht zuverlässigen Turbo-Internetzugang – für digitales Lehren und Lernen und für zukunftsfähige Bildungsangebote», sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) der «Passauer Neuen Presse». «30 Mbit für das gesamte Schulgebäude und hunderte Schüler ist nicht ausreichend.» Städte und Kommunen könnten zu diesem Zweck ab sofort Mittel aus dem Breitband-Förderprogramm beantragen.

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Kommt der Digitalausbau an den Schulen jetzt endlich? Foto: Florian Schneider / pixelio.de

Das Bundesprogramm ist mit vier Milliarden Euro ausgestattet und soll nach der Bundestagswahl fortgesetzt werden. Dobrindt kommt damit Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) zuvor, die im vergangenen Jahr einen Digitalpakt für die Schulen mit einem Volumen von fünf Milliarden Euro angekündigt hatte. Bisher sind im Entwurf des Bundeshaushalts für 2018 jedoch keine Mittel dafür eingeplant. dpa

4 Kommentare

  1. Mal wieder nur Mittel für die Anschaffung und keine für den Unterhalt…

  2. Milliarden für digitale Medien, aber überfüllte Klassen, Lehrermangel, marode Schulgebäude …

    • Und? – Das eine sind Investitionsmittel des Bundes, Einmalzahlungen und die Kommunen als Schulträger bleiben auf den dauerhaften Betriebs-, Wartungs- und Personalkosten hängen. Aber es hat auch genügend Leute gegeben, die wegen der Abwrackprämie ein neues, größeres Auto gekauft haben.

  3. Apropis, die Milliarden stehen doch nur auf dem Papier. Ohne dass die Kommunen – die absolut pleite sind – die Initiative cofinanzieren, ist das doch ohnehin nur heiße Luft. Sie können natürlich zu jedem Bettler gehen und ihm 100 Euro spenden unter der Prämisse, dass er noch einmal aus eigenen Mitteln 50 Euro drauflegt.
    Glauben Sie mir, der Bettler wäre schon mit ’nem Euro zufrieden, den Sie geben. Für Sie doch kein Problem, bei der üppigen Alimentierung. Und entlasten tut die Spende doch auch.

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