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Heiligenstadt: Bund muss sich stärker an Bildungskosten beteiligen – für Digitalisierung oder Ganztag

HANNOVER. Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) fordert mehr Geld vom Bund, um eine gesamtstaatliche Bildungsstrategie zu finanzieren. Bereiche wie die Digitalisierung oder der Ausbau der Ganztagsschulen ließen sich nicht ohne stärkere Kostenbeteiligung des Bundes stemmen, sagte die SPD-Politikerin auf Anfrage. «Länder und Kommunen sollten daher auch im Bildungsbereich deutlich besser unterstützt werden.»

Unter Druck: Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Foto: Martin Rulsch / Wikimedia Commons CC-by-sa 3.0/de

Fordert Geld von Berlin: Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Foto: Martin Rulsch / Wikimedia Commons CC-by-sa 3.0/de

Mit Blick auf Forderungen des Deutschen Lehrerverbands (DL) nach einem «Kraftakt» der Bundesländer angesichts steigender Schülerzahlen verwies sie darauf, dass Niedersachsen bereits 2016 einen Aktionsplan zur Lehrkräftegewinnung aufgelegt habe. Dazu gehöre zum Beispiel eine Erleichterung des Quereinstiegs an den Schulen und auch Nachqualifizierungen für Quereinsteiger. «Wir haben über 1700 Lehrerstellen mehr seit 2013, so dass wir aktuell über 72 000 Lehrerstellen im System verfügen. Es gab nie mehr Stellen für Lehrerinnen und Lehrer in unserem Bundesland.» Dennoch sei es eine sehr große Herausforderung, alle Stellen zu besetzen. dpa

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