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Koalitionsknatsch? Eisenmann geht in die Offensive – und fordert von Kretschmann öffentlich 1450 neue Lehrerstellen

STUTTGART. Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) geht nach einem Zeitungsbericht mit Forderungen nach 1450 neuen Lehrerstellen in die Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2018/19. «Wenn wir den Schulen zusätzliche Aufgaben übertragen, geht das nicht ohne zusätzliche Ressourcen», sagte sie dem «Mannheimer Morgen» und der «Heilbronner Stimme». Schwerpunkte seien für sie etwa der Ausbau der Realschulen und der Ganztagsschule. Außerdem müsse das Fach Informatik flächendeckend an allen weiterführenden Schulen eingeführt werden.

Hat die Forderung seiner Kultusministerin über die Medien vermittelt bekommen: Ministerpräsident Wilfried Kretschmann. Foto: Bundesrat, Henning Schacht / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Hat die Forderung seiner Kultusministerin über die Medien vermittelt bekommen: Ministerpräsident Wilfried Kretschmann. Foto: Bundesrat, Henning Schacht / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Die Ministerin macht Mehrbedarf von rund 420 Millionen Euro geltend, will aber auch sparen: So soll geprüft werden, «ob von den 12 000 Lehrern, die derzeit für Verwaltungsaufgaben abgeordnet sind, nicht ein Teil an die Schulen zurückkehren» kann, schreiben die beiden Zeitungen.

Am Mittwoch hatte die grün-schwarze Haushaltskommission getagt. Sie muss über Mehrausgabenwünsche der Landesministerien beraten. Mit insgesamt 3,5 Milliarden Euro übersteigen sie die verfügbaren Mittel um ein Vielfaches. Konkret wird es aber vermutlich erst am 16. Juli: Dann sollen die Ressortchefs der Kommission ihre Zahlen erläutern. dpa

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Ein Kommentar

  1. Hat sie denn auch die 1450 qualifizierte Personen, die diese Stellen besetzen könnten?

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